Medien: VfB Stuttgart verhandelt mit Klinsmann

Der erste Schritt für eine mögliche Rückkehr des ehemaligen Bundestrainers Jürgen Klinsmann zum Fußball-Zweitligisten VfB Stuttgart ist getan. Der 54-Jährige bestätigte gegenüber der Stuttgarter Zeitung (Dienstagsausgabe) ein erstes Gespräch mit dem Präsidialrat seines Ex-Klubs. “Der Informationsaustausch verlief sehr positiv”, sagte Klinsmann.

Der Weltmeister von 1990 soll dem Bericht zufolge bereit sein, das neu geschaffene Amt als Vorstandsvorsitzender der VfB Stuttgart AG zu übernehmen. Der Posten als Präsident, der nach dem Rücktritt von Wolfgang Dietrich künftig repräsentativer ausgerichtet sein soll, komme für Klinsmann aber nicht infrage.

“Der VfB ist ein besonderer Verein für ihn”, hatte Klinsmanns Berater Roland Eitel bereits Mitte Juli dem SID gesagt: “Wenn ihn jemand vom VfB anruft – egal aus welchem Grund – wird er immer ans Telefon gehen. Wie in der Vergangenheit auch.” Der in den USA lebende Klinsmann hatte im vergangenen November geäußert, dass “mein Herz noch immer für den VfB schlägt” und es ihn “mit meiner Erfahrung und meinem Netzwerk in den Profizirkus zurück zieht”.

Derzeit arbeitet Klinsmann als Experte für den TV-Sender RTL bei Länderspielen der deutschen Nationalmannschaft. Für den VfB war er als Profi von 1984 bis 1989 aktiv, zuletzt bekleidete er den Posten des amerikanischen Nationaltrainers (bis November 2016).

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Köln muss vorerst auf Risse verzichten

Marcel Risse muss bei Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Köln vorerst pausieren. Der Offensivspieler zog sich am Sonntag im Test gegen den spanischen Erstligisten FC Villarreal (1:3) eine Muskelverletzung im rechten Oberschenkel zu. Das gab der FC nach einer Untersuchung am Montag bekannt.

Risse (29) war bei der Begegnung in Kufstein in der 56. Minute ausgewechselt worden und hatte anschließend die Heimreise angetreten.

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1. FC Köln verpflichtet Tunesier Skhiri

Fußball-Bundesligist 1. FC Köln hat den tunesischen Nationalspieler Ellyes Skhiri (24) verpflichtet. Der defensive Mittelfeldspieler, der zuletzt beim Afrika-Cup mit Tunesien erst im Halbfinale gescheitert war, wechselt vom französischen Erstligisten HSC Montpellier zum Aufsteiger und unterschrieb am Montag einen Vertrag bis 30. Juni 2023. Wegen seiner Einsätze beim Afrika-Cup wird Skhiri das Training nach Klubangaben “erst nach seinem Urlaub in etwa zwei Wochen” aufnehmen.

“Ellyes ist ein großer, lauf- und zweikampfstarker Spieler mit viel Spielübersicht und gutem Passspiel. Obwohl er bereits viel Erfahrung gesammelt hat, ist er mit 24 Jahren auch noch entwicklungsfähig. Wir sind sehr froh, dass wir ihn verpflichten konnten”, sagte FC-Geschäftsführer Armin Veh.

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Ehemaliger Frankreich-Kapitän Evra beendet Karriere

Der ehemalige französische Nationalspieler Patrice Evra hängt seine Fußballschuhe an den Nagel. “Meine Spielerkarriere ist offiziell beendet”, sagte der 38-Jährige in einem Interview mit der italienischen Zeitung Gazzetta dello Sport. Der Linksverteidiger war bereits seit über einem Jahr vereinslos.

Evra möchte sich nun einer möglichen Trainerkarriere widmen. Derzeit arbeitet er an seiner B-Lizenz, die A-Lizenz will er direkt anschließen: “In anderthalb Jahren möchte ich die Qualifikation haben, um ein Team zu trainieren”, erklärte der frühere Kapitän der französischen Nationalmannschaft. 

Evra verbrachte einen Großteil seiner Karriere bei Manchester United, mit den Red Devils gewann er 2008 die Champions League und fünfmal die englische Meisterschaft. Im Trikot von Juventus Turin ließ der Abwehrspieler drei italienische Meisterschaften folgen. 81 Mal stand Evra für die französische Nationalmannschaft auf dem Rasen, 2006 wurde er mit der Equipe Tricolore Vize-Weltmeister. 

Evra sorgte während seiner Karriere aber auch immer wieder für Negativschlagzeilen. 2010 soll er zu den Anführern des Streiks der französischen Nationalmannschaft bei der WM gehört haben, 2017 wurde er nach einem Karate-Kick gegen einen Zuschauer von seinem damaligen Klub Olympique Marseille freigestellt. Im März diesen Jahres beschimpfte er die Mannschaft von Paris St. Germain nach dem Achtelfinal-Aus in der Champions League gegen Manchester United in einem Snapchat-Video als “Bande von Schwuchteln”.

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Klopp verteidigt Liverpools defensive Transferpolitik

Jürgen Klopp hat die defensive Transferpolitik des FC Liverpool verteidigt. Die bisherigen Vertragsverlängerungen seien “quasi unsere Transfers. Das will zwar keiner hören, aber so ist es”, sagte der Teammanager des Champions-League-Siegers in einem Interview mit ESPN FC. Die Reds haben bislang nur die Teenager Sepp van den Berg (17) und Harvey Elliott (16) unter Vertrag genommen.

Klopp setzt vielmehr auf die langfristige Zusammenarbeit mit seinen Stars. “Du hast einen Spieler, er ist gut, du willst ihn behalten. Wenn er dann einen neuen Vertrag unterschreibt, dann bedeutet es für einige Leute nur, dass er bei einem Verkauf teurer wird. Aber in unserem Fall sind das unsere Transfers. Diese Jungs zu halten, ist ein starkes Signal an den Rest der Welt”, sagte Klopp.

Zuletzt verlängerten Divock Origi, Trent Alexander-Arnold und Andy Robertson in Liverpool, in den Monaten zuvor hatte auch das Offensiv-Trio Mohamed Salah, Roberto Firmino und Sadio Mane verlängert. “Ich bin froh, dass ich diese Jungs zusammenhalten kann, denn sie haben viel gemeinsam erlebt”, sagt Klopp.

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