Curacao-Torhüter tot im Hotelzimmer

Der Ersatztorhüter der Fußball-Nationalmannschaft von Curacao ist am Montagabend tot in seinem Hotelzimmer auf Haiti gefunden worden. Jairzinho Pieter (31) hatte Angaben des haitianischen Sportministeriums zufolge bereits am Sonntag über Herzprobleme geklagt. 

“In dieser schwierigen Zeit sind unsere Gedanken und Gebete bei seinen Lieben, dem Fußballverband von Curacao und seiner Mannschaft”, teilte der Kontinentalverband CONCACAF mit.

Die Nationalmannschaft Curacaos hatte am Samstag in der Nations League zu Hause gegen Haiti gespielt und 1:0 gewonnen. Laut CONCACAF hat sich die Mannschaft entschieden, im Gedenken an ihren verstorbenen Mitspieler zum Rückspiel in der Nacht zum Mittwoch in Port au Prince anzutreten.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

Frankfurt verlängert mit Chandler bis 2022

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt hat den am Saisonende auslaufenden Vertrag mit US-Nationalspieler Timothy Chandler um zwei Jahre bis zum 30. Juni 2022 verlängert. Das teilten die Hessen am Dienstag mit. “Timmy nimmt mit seiner dynamischen und variablen Spielweise nicht nur auf dem Platz eine wichtige Rolle ein, sondern ist als Meinungsbildner und Identifikationsfigur auch für das Umfeld von großer Bedeutung”, sagte Sportdirektor Bruno Hübner.

Der 29 Jahre alte Außenverteidiger spielt seit 2014 für die Eintracht. Die vergangene Saison verpasste Chandler aufgrund einer Verletzung fast komplett.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

Hoffenheim vorerst ohne Rekordeinkauf Samassekou

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim muss vorerst ohne Rekordeinkauf Diadie Samassekou auskommen. Der Mittelfeldspieler, der für zwölf Millionen Euro vom österreichischen Meister RB Salzburg in den Kraichgau gekommen ist, hat im Länderspiel seines Heimatlandes Mali gegen Saudi-Arabien (1:1) einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel erlitten.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

Löw wirbt bei Havertz um Geduld: “Wird seinen Weg machen”

Bundestrainer Joachim Löw hat dem Eindruck widersprochen, das große Talent von Kai Havertz zu verkennen und bei der Personalie um Geduld geworben. “Vertrauen in einen Spieler hat nicht immer nur was mit der Aufstellung zu tun”, sagte Löw nach dem 2:0 (0:0) in der EM-Qualifikation in Belfast gegen Nordirland. 

Havertz kam im Windsor Park von Belfast wie am vergangenen Freitag gegen die Niederlande (2:4) trotz mehrerer verletzungsbedingter Ausfälle nur von der Bank. Nach seiner Einwechslung (68.) war der 20-Jährige sofort präsent und bereitet das 2:0 durch Serge Gnabry (90.+2) vor.

“Kai Havertz hat wahnsinnige Qualität, aber Serge Gnabry oder andere haben auch ein bisschen gebraucht, bis sie in der Mannschaft waren”, sagte Löw über den Leverkusener. Außerdem brauche er “auch eine starke Bank”. Havertz “wird seinen Weg machen und wir werden ihm dabei helfen. Aber es geht nicht immer von heute auf morgen”, ergänzte Löw: “Aber ich habe das Zutrauen, dass er eine sehr, sehr gute Karriere gemacht.”

Gegen Oranje war Havertz nach seiner Einwechslung (61.) mit untergegangen, in Nordirland überzeugte er als frische Kraft. “Das entscheidet am Ende der Trainer, ich kann mich ja nicht selbst aufstellen”, sagte Havertz über seine Jokerrolle. Zwar habe er den Ehrgeiz, von Beginn an aufzulaufen, “aber ich bin keiner, der sich in den Vordergrund stellen will. Für mich steht die Mannschaft im Vordergrund.”

Nordirlands Trainer Michael O’Neill konnte Löws Entscheidung nicht ganz nachvollziehen. “Wir hatten Sorgen wegen Havertz und dachten, er würde beginnen. Er hat stark gespielt und wird ein Riesenspieler für Deutschland”, sagte er.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

EM-Qualifikation: Kroatien nur 1:1 in Aserbaidschan

Kroatien quält sich Richtung Fußball-EM. Der schwache Vize-Weltmeister erreichte beim zuvor punktlosen Außenseiter Aserbaidschan in der Gruppe E am Montag nur ein 1:1 (1:0), weil die Abwehr beim Ausgleich von Tamkin Chalilsade (72.) auf unerklärliche Weise Spalier stand. Weltfußballer Luka Modric hatte in Baku einen Handelfmeter zur kroatischen Führung verwandelt (11.).

Mit zehn Punkten aus fünf Spielen führt Kroatien dennoch die Tabelle an. Ungarn, die Slowakei und Wales können dem Favoriten aber gefährlich werden. Bayern Münchens Sommer-Zugang Ivan Perisic (ausgeliehen von Inter Mailand) stand in der kroatischen Startelf, spielte jedoch unauffällig.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch