Nürnberg-Coach Keller: Quarantäne war “sehr einschneidend”

Zwei Wochen Corona-Quarantäne haben Trainer Jens Keller vom Fußball-Zweitligisten 1. FC Nürnberg einen neuen Blickwinkel eröffnet. “Man sieht, wie viele Dinge im Leben nicht wichtig sind. Die erscheinen dann sehr, sehr klein”, sagte Keller am Sonntag im Interview bei Sky Sport News HD.

Keller war zwei Wochen lang allein in seiner Wohnung – seine Familie wohnt nicht bei ihm in Nürnberg. “Wenn man sich nur vom Sofa über die Küche zum Bett bewegen kann, ist das schon sehr einschneidend”, berichtete er. Das Internet und ein neues Spinning-Rad haben ihn bei Laune gehalten.

Nach einem positiven COVID-19-Test von Fabian Nürnberger am 13. März war die gesamte Club-Mannschaft samt Betreuerstab unter Quarantäne gestellt worden. 

Keller hat sich währenddessen bereits zu einem freiwilligen Gehaltsverzicht entschieden, mit der Mannschaft laufen Gespräche. “Ich erwarte das auch vom Team”, sagte der 49-Jährige, “schließlich stehen wir auf der Sonnenseite des Lebens.” 

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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