Neuhaus: Spieler dürfen sich “nicht in die Hose machen”

Bei strahlendem Sonnenschein ist Aufsteiger Arminia Bielefeld am Donnerstag in die Vorbereitung auf das Abenteuer Fußball-Bundesliga gestartet. “Wir hatten ausreichend Urlaub, den wir aber auch benötigt haben. Jeder hat gemerkt, dass es durch Corona länger und auch anstrengender war”, sagte Trainer Uwe Neuhaus nach der ersten Einheit.

Die Ostwestfalen kehrten durch den souveränen Aufstieg erstmals nach elf Jahren in das deutsche Oberhaus zurück. Das Rezept für den Klassenerhalt will die Arminia im eigenen Spiel finden. “Wir wollen weiter unsere Art und Weise spielen, uns nicht verstecken oder in die Hose machen, nur weil wir jetzt in der ersten Liga spielen”, sagte Neuhaus.

Er freue sich auf die “Highlightspiele”, aufgrund seiner Vergangenheit besonders auf das Stadion in Dortmund, “auch wenn es wahrscheinlich nicht voll besetzt sein wird”. Das Fehlen der Fans ist besonders für Aufsteiger eine Bürde, Neuhaus rechnet aber nicht damit, dass es bald wieder viele Zuschauer in den Stadien geben wird.

“Ich habe keine Glaskugel zu Hause, wo ich reingucken kann. Es hängt von unserem ganzen Land ab, wie jeder Einzelne damit umgeht. Wenn es so weitergeht wie in den vergangenen zwei, drei, vier Wochen, dann wird es schwer, dass wir überhaupt Zuschauer reinkriegen, geschweige denn das Stadion voll kriegen”, sagte er.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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