Neapel-Präsident spricht sich weiter gegen Maradona-Doku aus

Nächstes Kapitel im Zwist zwischen Aurelio De Laurentiis und Diego Maradonas Tochter Dalma: Der Präsident des SSC Neapel stemmt sich weiter gegen die Pläne der 34-Jährigen, die für einen geplanten Dokumentationsfilm über den im vergangenen Jahr verstorbenen Fußball-Superstar unter anderem in Neapels Stadion drehen möchte. De Laurentiis begründet seine ablehnende Haltung damit, dass Neapel selbst an einer TV-Produktion über die Historie des Vereins arbeite.

„Wir sind dabei, mit einer internationalen Plattform eine Serie aus 30 Episoden über die Geschichte des SSC Neapels seit 1926 zu drehen“, sagte De Laurentiis der Gazzetta dello Sport: „Wäre Maradona nicht gestorben, hätten wir mit den Dreharbeiten bereits begonnen.“

Am Freitag hatte sich Dalma Maradona öffentlich über das Veto aus Neapel beschwert. „Über eine lokale Produktionsgesellschaft haben wir um die notwendigen Genehmigungen für Dreharbeiten im Stadion gebeten, doch der SSC Neapel hat uns mit einem klaren Nein geantwortet. Ich konnte es nicht glauben, so haben wir es wieder versucht. Unser Antrag ist mit einer Mail aus wenigen Zeilen ohne Begründung abgelehnt worden“, sagte sie.

Ihr Vater Diego hatte zwischen 1984 und 1991 in Neapel gespielt, nach seinem Tod wurde das dortige Stadion in „Stadio Diego Armando Maradona“ unbenannt. Der Film soll den Titel „La hija de Dios“ (Die Tochter Gottes) tragen.

De Laurentiis plant am 20. Dezember ein Treffen mit dem italienischen Außenminister Luigi Di Maio. Dabei will er sein Projekt vorantreiben, in Maradonas Andenken ein jährliches Spiel zwischen den Nationalmannschaften Italiens und Argentiniens zu organisieren.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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