Moukoko schwitzte bei Nominierung: „Konnte es nicht fassen“

Sturmjuwel Youssoufa Moukoko hat überwältigt auf seine Nominierung für die Fußball-WM in Katar reagiert. „Ich war zu Hause schon um 11 Uhr vorm Fernseher und habe gehofft, dass die Zeit schnell vorbei geht. Die letzten zehn Minuten war ich sehr aufgeregt und war am Schwitzen. Als ich dann meinen Namen gehört habe, war das unglaublich“, sagte der 17-Jährige von Borussia Dortmund bei Sky.

Moukoko, der am Tag des Eröffnungsspiels seinen 18. Geburtstag feiert, wird in Katar zum jüngsten deutschen WM-Teilnehmer. „Ich konnte es gar nicht fassen. Jeder Spieler träumt davon. Es gibt in Deutschland tausende Spieler und ich gehöre zu denen, die mit der Mannschaft nach Katar fahren. Ich bin einfach unfassbar stolz und glücklich“, sagte der Teenager weiter.

Moukoko war zuletzt schon für die deutsche U21 zum Einsatz gekommen, dort erzielte er sechs Tore in fünf Spielen. Nun hofft er auf sein Debüt bei Hansi Flick. „Ich werde im Training Vollgas geben. Der Trainer kann sich auf jeden Fall auf mich verlassen. Ich werde für die Mannschaft da sein. Und sollte es so kommen, dass ich spielen darf, werde ich auch auf dem Platz 120 Prozent geben“, sagte er.

Die Erwartungen an Moukoko sind jedenfalls hoch, der dreimalige WM-Teilnehmer Olaf Thon hält sogar den internationalen Durchbruch des Youngsters für möglich. „Ich traue dem Jungen zu, dass er – wie einst Pele oder Jahrzehnte später Maradona – der Senkrechtstarter der WM wird. Er hat das gewisse Etwas“, sagte der Weltmeister von 1990 bei web.de News: „Er ist mein Geheimtipp: Die Granate, die der deutschen Mannschaft den Kick gibt.“

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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