London calling: Champions-League-Kracher zum Auftakt für Wolfsburgerinnen

An den FC Chelsea haben die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg schmerzhafte Erinnerungen. Gegen die Blues um die Nationalspielerinnen Melanie Leupolz und Ann-Katrin Berger schied der DFB-Pokalsieger im Viertelfinale der Champions-League-Vorsaison im Frühjahr aus. Nun kommt es gleich zum Auftakt der neuen Gruppenphase zum Wiedersehen mit dem englischen Meister in London.

„Für mich sind sie einer der Topfavoriten für den Gewinn der Champions League“, sagte der Sportliche Leiter Ralf Kellermann laut NDR vor dem Kracher am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN). „Das heißt aber nicht, dass wir nicht ambitioniert sind. Wir haben auch einiges aufzubieten, sind vielleicht nicht der Favorit, aber auch auf keinen Fall chancenlos.“

Im Mai verpasste das mit Stars gespickte Chelsea-Team den Titel durch eine 0:4-Finalniederlage gegen den FC Barcelona. Zum englischen Meister gehört auch die 2020 abgeworbene Ex-Wölfin Pernille Harder, der VfL als zweimaliger Titelträger hingegen befindet sich im Umbruch und muss verletzungsbedingt ohne Kapitänin Alexandra Popp und Topstürmerin Ewa Pajor auskommen.

Zudem ging die Generalprobe des Vizemeisters am Samstag in der Bundesliga mit dem 2:2 beim SC Freiburg schief. „Natürlich wäre es besser gewesen, mit einer weißen Weste nach London zu reisen. Unsere Vorfreude auf die neue Champions League trübt das allerdings nicht“, betonte Kellermann.

Für den Sprung ins Viertelfinale muss mindestens Platz zwei in Gruppe A her, in der noch Juventus Turin (13. Oktober) und Servette Genf (9. November) warten. Meister Bayern München (bei Benfica Lissabon, 21.00 Uhr) und Neuling TSG Hoffenheim (gegen HB Köge, 18.45 Uhr/beide DAZN) starten bereits am Dienstagabend.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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