Kuntz warnt vor zu hohen EM-Erwartungen: “Sind kein Topfavorit”

DFB-Trainer Stefan Kuntz hat vor zu hohen Erwartungen an die bevorstehende U21-EM in Ungarn und Slowenien gewarnt. “Wir sind kein Topfavorit wie in der Vergangenheit. Aber, ganz klar: Wir wollen in unserer Gruppe Erster oder Zweiter werden und die K.o.-Runde im Juni erreichen”, sagte Kuntz am Dienstag in einem Instagram-Live der ARD-Sportschau.

Deutschlands U21 hatte 2017 unter Kuntz den EM-Titel geholt und 2019 das Finale (1:2 gegen Spanien) erreicht. Diesmal gehöre die Favoritenrolle aber anderen Teams. “Wir haben uns einen Spaß gemacht und uns die Marktwerte aller Spieler angesehen – auch wenn wir wissen, dass das alles mit Bedacht angeschaut werden soll. Da sind wir an Nummer neun aller Endrunden-Teams”, sagte der 58-Jährige.

Kuntz wies zudem darauf hin, dass ihm “nicht mehr so viele Talente” wie in der Vergangenheit zur Verfügung stünden. “2017 gab es inklusive Verletzungen zwölf Spieler von uns, die beim Confed Cup waren. 2019 waren das nur noch Lukas Klostermann und Jonathan Tah. Und jetzt haben wir noch über Florian Wirtz gesprochen”, sagte Kuntz. Wirtz gehört nicht zum U21-Kader und wird wohl am Freitag von Bundestrainer Joachim Löw nominiert.

Das deutsche Team trifft sich am Sonntag in Frankfurt/Main und reist am Montag nach Ungarn weiter. Dort steht schon am Mittwoch in Szekesfehervar das erste Gruppenspiel gegen den Gastgeber an, die weiteren Gegner sind die Niederlande (27. März) und Rumänien (30. März). Die K.o.-Runde findet erst im Mai und Juni statt.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.