Kroos stolz auf eigene Stiftung

Statt für soziale Netzwerkseiten nutzt Profifußballer Toni Kroos die Zeit zwischen Spielen vor allem für seine eigene Stiftung. „Wir sind so viele Stunden pro Woche in Flugzeugen, Bussen oder Hotelzimmern, wo man Zeit total sinnlos totschlagen kann. Oder man nutzt sie eben effektiv. In der Zeit kann ich so viele Mails lesen und beantworten, mich mit Projekten auseinandersetzen“, sagte der Nationalspieler im Interview mit der Münchner tz.

Mit der „Toni Kroos Stiftung“ habe man seit der Gründung 2015 „schon mehr als hundert Familien mit Therapien, Hilfsmitteln oder der Erfüllung von Wünschen“ direkt unterstützen und „knapp 1,5 Millionen Euro in Hilfsprojekte investieren“ können, berichtete der Rio-Weltmeister. Kroos sieht sein soziales Engagement als selbstverständlich an: „Mir geht es so gut. Viel zu gut eigentlich. Da ist es für mich selbstverständlich, mich ein wenig um die zu kümmern, die dieses Glück nicht haben.“

Der Entschluss, eine eigene Stiftung zu gründen, sei bei einem Krankenhausbesuch mit seinem Klub Real Madrid kurz vor Weihnachten 2014 gefallen, verriet Kroos. Er sei einem Jungen begegnet, „der das Alter meines Sohnes hatte und der an Krebs erkrankt war“, berichtete der 29-Jährige: „Er hat trotz seines schlimmen Schicksals dank dieser kurzen Ablenkung lachen können. Da wusste ich, dass ich mich hauptsächlich um kranke Kinder kümmern möchte und ihnen Wünsche erfüllen will, die ihnen schöne Stunden bescheren.“

Die „Toni Kroos Stiftung“ unterstützt mit ihren Spendengeldern unter anderem das Kinderkrankenhaus in Köln, das Hospiz Regenbogenland in Düsseldorf und den ambulanten Kinderhospizdienst Leuchtturm in Kroos‘ Geburtsstadt Greifswald. „Ich bin total stolz, dass wir bereits so wachsen konnten, was ohne unsere zuverlässigen Spender, die wir über die Jahre gewinnen konnten, nicht möglich wäre“, sagte der viermalige Champions-League-Sieger.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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