Krämer: KFC-Spieler halfen sich gegenseitig mit „Pott“

Trainer Stefan Krämer hat zehn Tage nach seiner Entlassung beim KFC Uerdingen die Solidarität innerhalb der Mannschaft in finanziell schwierigen Zeiten gelobt. Gerade jüngere Spieler hätten von den erfahrenen Profis Unterstützung erhalten, als die Gehälter während der Coronapandemie teilweise nicht mehr flossen.

„Wir haben das intern so geregelt, dass die Jungs, die schon ein bisschen länger unterwegs sind und sich das leisten konnten, einen großen Pott gebildet haben. Da wurde Geld reingelegt und die Jungs, die eben Probleme hatten durch den Ausbleib der Zahlungen mit der Miete oder wie auch immer, die konnten sich da Geld rausholen“, sagte Krämer in der MagentaSport-Interview-Reihe „3. Liga Top-Thema“.

Auf die Frage, ob er selbst immer sein Gehalt bekommen habe, meinte Krämer: „Zu meiner ersten Anfangszeit, ja. Bis Corona losging auch ja. Als Corona dann anfing, das war dann schon in meiner zweiten Amtszeit, fing es an dann ein bisschen zu ruckeln. Und dieses Jahr war es eine Katastrophe… Als dann so ab Mitte September, Ende September die Zahlungsprobleme aufgetreten sind und die Spieler dann wirklich teilweise zwei, drei Monate überhaupt kein Geld bekommen haben, war es natürlich sehr, sehr anspruchsvoll die Mannschaft zusammenzuhalten.“

Der abstiegsbedrohte Drittligist hatte sich am 13. April von Krämer getrennt.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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