Knäbel: Schalke in drei Jahren „in der Bundesliga mit finanzieller Stabilität“

Der neue Sportvorstand Peter Knäbel erwartet den kurz vor dem Abstieg stehenden FC Schalke in drei Jahren „in der Bundesliga, mit finanzieller Stabilität“. Der 54-Jährige führte im Interview mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung aus: „Die meisten Menschen wollen, dass wir wieder aufsteigen. In drei Jahren müssen wir so stabil sein, dass wir es geschafft haben.“

Im Sommer erwarte er „einen Transfermarkt, der so sein wird wie nie zuvor. Ich halte es nicht für seriös, schon im Vorgriff Ziele festzulegen. Aber was ich unbedingt von uns verlange ist, dass wir Ambitionen haben.“

Die Mannschaft steht vor einem gewaltigen Umbruch, weil viele Verträge nicht für die 2. Bundesliga gelten bzw. verschiedene Spieler viel Geld verdienen, das der hochverschuldete Klub nicht mehr stemmen können wird. Diskutiert wurde zuletzt aber die Weiterverpflichtung des 37 Jahre alten Klaas-Jan Huntelaar. Knäbel kündigte Gespräche mit dem niederländischen Mittelstürmer an, fügte aber hinzu: „Ich muss auch immer die Zahlen und die Perspektive im Hinterkopf haben.“

Der gebürtige Wittener Knäbel ist seit 2018 bei S04 tätig, zunächst als Technischer Direktor Entwicklung in der Knappenschmiede, am 31. März wurde er zum Nachfolger des entlassenen Jochen Schneider zum Vorstand für Sport und Kommunikation befördert.

Diesen langsamen Aufstieg innerhalb des Vereins sieht der Ex-Profi als Vorteil: „Spannend war es, mit einer Außenperspektive den Verein ganz langsam von innen kennenzulernen, mit allen Direktionen zusammenzuarbeiten. Es wird jetzt zum großen Vorteil, dass ich ein großes Wissen über die Struktur von Schalke 04 habe. Jeder externe Sportvorstand hätte erst die Leute neu kennenlernen müssen.“

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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