Kein Sieg in Brighton: Liverpool krabbelt mit Remis an Tabellenspitze

Jürgen Klopp und der englische Fußballmeister FC Liverpool lassen in der Premier League weiterhin viele Punkte liegen. Die Mannschaft des deutschen Teammanagers kam am Samstagmittag bei Brighton & Hove Albion nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus, den Ausgleich per Foulelfmeter des früheren Ingolstädters Pascal Groß kassierten die Reds erst in der Nachspielzeit (90.+3).

Angesprochen auf den späten Strafstoß zeigte sich Klopp im TV-Interview anschließend gereizt: „Sehen Sie mich nicht so an, Sie versuchen schon wieder, etwas auf meine Kosten zu erfinden, eine Schlagzeile zu schaffen. Der Schiedsrichter hat gepfiffen.“

Zuvor hatte Diogo Jota (60.) Liverpool in Führung gebracht, der Favorit trat aber über die gesamte Spielzeit wackelig auf: Neal Maupay (20.) verschoss für die starken Gastgeber schon in der ersten Hälfte einen Foulelfmeter.

Liverpool liegt nun mit 21 Zählern zwar vorerst an der Tabellenspitze, wird aber am Sonntag (17.30 Uhr/Sky) gespannt auf das Duell der direkten Verfolger blicken: Der FC Chelsea (18 Punkte) und Tottenham Hotspur (20) treffen direkt aufeinander, beide würden mit einem Sieg wieder an Liverpool vorbeiziehen. Das Gleiche gilt für Leicester City, das am Montag (18.30 Uhr) den FC Fulham empfängt.

Klopp hatte im Vorfeld des Spiels seinem Unmut über die Ansetzung am Samstagmittag Luft gemacht. Hintergrund: Erst am vergangenen Mittwoch verlor Liverpool in der Champions League gegen Atalanta Bergamo (0:2), drei Tage Regenerationszeit erschienen Klopp als nicht ausreichend.

Nach dem Remis legte er nun nach: „Ich weiß nicht, wie oft ich es noch sagen muss. Nach einem Spiel am Mittwoch ist der Termin am Samstagmittag wirklich gefährlich für die Spieler.“

Gegen Bergamo hatte Klopp daher einige Stars geschont, in Brighton bot er nun die meisten wieder auf. Dennoch tat sich Liverpool schwer. Die vermeintlichen Treffer von Mohamed Salah (34.) und Sadio Mane (84.) wurden wegen Abseitsstellungen nicht gegeben. Jotas starke Einzelleistung schien Ruhe zu bringen, doch Groß behielt am Ende die Nerven.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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