Kampf gegen Hass und Hetze im Netz: FA fordert Regierung zum Handeln auf

Der englische Fußball-Verband FA hat die britische Regierung zum Handeln im Kampf gegen Hass und Hetze im Netz aufgefordert. Demnach sollen Social-Media-Unternehmen durch Gesetzte dazu gebracht werden, mehr gegen das Problem zu tun.

“Wir werden Social-Media-Unternehmen weiter dazu auffordern, Änderungen an ihren Plattformen vorzunehmen, die Regierung auffordern, strengere Gesetze einzuführen und Einzelpersonen dazu aufrufen, Online-Missbrauch zu melden, wenn sie ihn sehen”, hieß es in einem FA-Statement, das auch Englands Nationalmannschaftskapitän Harry Kane am Dienstag in den Sozialen Netzwerken teilte.

Von Freitagnachmittag bis Montagabend hatten die englischen Vereine aus Protest gegen Hass, Rassismus und Hetze im Internet die Sozialen Medien boykottiert. Mehrere Spieler, unter anderem Marcus Rashford (Manchester United) und Reece James (FC Chelsea), waren in den vergangenen Monaten Opfer von Rassismus im Internet geworden.

Dem Boykott hatten sich auch Spieler, Verbände sowie Athleten und Verantwortliche aus anderen Sportarten angeschlossen. Die Aktion habe den kollektiven Ärger zum Ausdruck gebracht, hieß es weiter in dem FA-Statement, aber könne “den Missbrauch nicht beseitigen”.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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