Italienischer Fußballverband will gegen Abspaltungstendenzen vorgehen

Der italienische Fußballverband FIGC will nach der gescheiterten Super League künftig weitere Abspaltungsversuche von Klubs unterbinden. Wie Verbandschef Gabriele Gravina am Montag mitteilte, dürfe demnach kein Klub der Serie A mehr an der nationalen Meisterschaft teilnehmen, der sich zuvor einem alternativen Wettbewerb außerhalb der UEFA angeschlossen habe.

Die Beteiligung an „privaten“ Wettbewerben solle künftig automatisch zum Ausschluss aus dem FIGC führen, sagte Gravina. Auch für Freundschaftsspiele und -turniere soll die Zustimmung des Verbandes notwendig sein. Zudem wurde eine Regelung verabschiedet, die es Klubbesitzern verbietet, mehrere Profivereine auf einmal zu kontrollieren.

Elf Serie-A-Klubs sprachen sich indes für Strafen gegen Juventus Turin, den AC Mailand und Inter Mailand aus, die sich der Super League angeschlossen hatten. In einem Schreiben forderten sie bei der kommenden Liga-Versammlung Maßnahmen gegen die drei Vereine. In der vergangenen Woche hatte Gravina im Gespräch mit der Gazzetta dello Sport „Rache-Aktionen“ gegen die Klubs noch ausgeschlossen.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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