Infantino: “Virus hat gezeigt, wie verletzlich wir sind”

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat in seiner Ansprache beim 70. Kongress des Fußball-Weltverbandes die Herausforderungen durch die Coronakrise hervorgehoben. “Ein kleines Virus hat gezeigt, wie verletzlich wir sind”, sagte er bei der Videokonferenz am Freitag in Zürich: “Die FIFA ist nicht in der Krise, aber der Fußball steckt in der Krise. Und die FIFA muss an der Seite des Fußballs stehen.” 

Infantino wies zu Beginn der Veranstaltung auf den milliardenschweren Hilfsplan für die Mitgliedsverbände hin. “Das ist ein historischer Plan. So etwas hat es im Sport noch nie gegeben”, sagte Infantino. Insgesamt 1,5 Milliarden Dollar werden in der Krise zur Verfügung gestellt – 150 der 211 Mitgliedsverbände haben bereits einen Antrag auf Hilfsgelder gestellt.

Grundsätzlich plant die FIFA beim Finanzplan bis 2022 aufgrund der Coronakrise mit rund 100 Millionen Euro weniger Einnahmen. Der Gesamtumsatz soll sich dennoch auf 5,5 Milliarden Euro belaufen. Die Rücklagen werden laut Etatplan von 2,33 Milliarden Euro (2018) auf 1,36 Milliarden Euro (2021) schrumpfen. Laut Weltverband solle es aber “keine Abstriche bei den strategischen Investitionen der FIFA” geben.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.