Guardiola über Sane: “Wollen, dass er bleibt”

Teammanager Pep Guardiola vom englischen Fußballmeister Manchester City geht weiter von einem Verbleib des von Bayern München umworbenen Nationalspielers Leroy Sane aus. “Ich habe schon oft gesagt, dass ich unmöglich einen Spieler überzeugen kann zu bleiben, wenn er gehen will. Aber der Spieler hat mir nichts gesagt. Er ist unser Spieler, und wir wollen, dass er bleibt”, sagte Guardiola am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Supercup-Duell gegen den FC Liverpool am Sonntag (16.00 Uhr/DAZN).

Sane gilt bei den Bayern seit längerer Zeit als Wunschspieler. City wollte den 2021 auslaufenden Vertrag mit dem 23-Jährigen allerdings auch schon verlängern. “Wir haben ihm zuletzt einen Vertrag angeboten. Vor ein paar Monaten waren wir schon weit, aber jetzt sieht es ein bisschen anders aus”, sagte Guardiola, der sich von dem Thema zunehmend genervt zeigte: “Ich habe diese Fragen nun schon häufig beantwortet.”

Die öffentliche Bemerkung von Niko Kovac, er sei beim Werben um Sane “sehr zuversichtlich”, nahm Guardiola dem Bayern-Trainer indes nicht übel. “Ich bin nicht enttäuscht. Zunächst, weil ich die meisten von ihnen kenne. Ich weiß, wie diese Welt funktioniert. Ich bin ziemlich sicher, dass sie das die meiste Zeit nicht als Angriff gemeint haben”, sagte der ehemalige Bayern-Trainer.

Kovac hatte am Wochenende über Sane gesagt, er sei “sehr zuversichtlich, und ich gehe davon aus, dass wir ihn bekommen können.” Nach dem Spiel gegen Fenerbahce ruderte er im ZDF zurück: “Ich habe mit Pep Guardiola telefoniert und mich bei ihm entschuldigt, weil ich wohl zu offensiv war.”

Vorstandschef Karl Heinz Rummenigge hatte Kovac wegen der Aussage gerüffelt. “Mir haben seine Aussagen nicht gefallen. Wir haben ein gutes Verhältnis zu Manchester City mit unserem ehemaligen Trainer Pep Guardiola, und Sane steht dort noch unter Vertrag. Weder optimistische noch pessimistische Aussagen helfen uns da”, sagte er. Der englische Meister soll den Bayern laut kicker schon vor zwei Wochen einen Protest-Brief geschickt haben.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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