Grammozis setzt im Saisonendspurt weiter auf junge Spieler

Das große Zweitliga-Casting geht weiter: Vor dem Nachholspiel am Mittwoch (18.00 Uhr/Sky) gegen Hertha BSC hat Trainer Dimitrios Grammozis vom Fußball-Bundesliga-Absteiger Schalke 04 weitere Debüts junger Spieler nicht ausgeschlossen. „Natürlich ist das eine Überlegung, den Jungen die Plattform zu geben, sich zu zeigen“, sagte er auf der Pressekonferenz am Montag.

Es sei „wichtig, Erkenntnisse zu gewinnen und zu schauen, welche Spieler auf diesem Niveau mithalten können“, betonte Grammozis: „Die jungen Spieler haben wichtige Minuten bekommen, aber sie sollen nicht die ganze Last tragen.“

Mit drei weiteren neuen Gesichtern im Team am Samstag gegen die TSG Hoffenheim (2:4), darunter Startelf-Sechser Florian Flick, hat der Tabellenletzte mit nun 39 eingesetzten Spielern einen Bundesliga-Saisonrekord aufgestellt. Bislang stand der VfL Wolfsburg mit 36 Spielern in der Saison 2011/12 an der Spitze dieses Rankings.

Außerdem wehrte sich der Coach gegen den Vorwurf der möglichen Wettbewerbsverzerrung in den für die Schalker bedeutungslosen letzten drei Partien. „Wir werden natürlich nichts abschenken“, sagte er. „In Hoffenheim haben wir in der ersten Hälfte viele Dinge gut umgesetzt. Leider haben wir diesen guten Eindruck dann vergessen gemacht.“

Mehrfach betonte der nach sechs Niederlagen in acht Spielen seit seinem Amtsantritt bereits angeschlagene Trainer, dass ihm seine Arbeit „sehr viel Spaß“ mache. An Spekulationen über seine Zukunft wollte er sich nicht beteiligen. „Wir haben klar abgesprochen, dass wir da gemeinsam durchgehen und die Planungen für die neue Saison gemeinsam durchführen wollen“, sagte er: „Es geht aber nicht um mich, sondern um Schalke 04.“

Von Schalkes Sport-Vorstand Peter Knäbel hatte der Coach am Sonntag bei Sky90 Rückendeckung erfahren: „Wir haben definitiv die feste Absicht, mit Grammozis in die neue Saison zu gehen.“

Die Berliner, für die es noch um den Klassenerhalt geht, bezeichnete Grammozis als „kompaktes und aggressives“ Team. „Sie fordern vom Gegner viel Intensität“, meinte er.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.