Frauen-Pokalfinale: Wolfsburg will Wahnsinns-Serie ausbauen

Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg setzen im DFB-Pokalfinale der Frauen gegen Eintracht Frankfurt am Sonntag (16.00 Uhr/ARD) auf ihren Nimbus der Unbesiegbarkeit. „Wir können eine wahnsinnige Serie ausbauen“, sagte Trainer Stephan Lerch mit Blick auf sechs Wolfsburger Pokaltriumphe nacheinander: „Die Mannschaft strebt immer nach maximalem Erfolg.“

Dass der VfL nach vier Double-Gewinnen in dieser Saison nur noch den Triumph im DFB-Pokal in der eigenen Hand hat, erhöhe den Druck nicht. Die erfolgreiche Titelverteidigung in Köln ist laut Lerch „kein absolutes Muss“ für den Verein, der seit 2013 jede Saison immer mindestens einen Titel geholt hat. „Wir haben die Messlatte aber enorm hoch gelegt“, so der Erfolgscoach, der den VfL nach der Saison verlässt.

Personell deuten sich keinerlei Änderungen an, sodass Almuth Schult wie in den vergangenen drei Liga-Partien im Tor zum Einsatz kommen wird. Lerch erwartet wie in den letzten Pokal-Endspielen einen heißen Tanz: „Die Außenseiter wachsen in diesen Spielen über sich hinaus. Wir müssen uns auf ein enges Spiel einstellen.“

Auf der Gegenseite träumt die Eintracht als Bundesliga-Sechster vom großen Coup über den Dauersieger. „Wir glauben sehr an uns und werden alles dafür tun, den Pokal nach Frankfurt zu bringen“, versicherte Trainer Niko Arnautis.

Nach der Fusion des Pokal-Rekordsiegers 1. FFC Frankfurt mit der Eintracht im Sommer sei der Einzug ins Endspiel schon „ein erster Erfolg für dieses Team“. Der Zusammenschluss sei definitiv ein „Riesengewinn“, so Arnautis, der mit einem starken Auftritt am Sonntag auch ein Zeichen für den aus gesundheitlichen Gründen fehlenden Sportdirektor Siegfried Dietrich setzen möchte: „Wir werden mit Sicherheit auch den einen Schritt mehr für ihn gehen.“

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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