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Bundestrainerin Voss-Tecklenburg heizt Kampf um Nummer eins an

Fußball-Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg forciert rund anderthalb Jahre vor der EM 2022 in England den Konkurrenzkampf unter ihren Torhüterinnen. “Wenn Almuth Schult in alter Stärke zurückkommt, haben wir vier Torhüterinnen mit großer Qualität und großem Mehrwert, von daher wird es spannend”, sagte Voss-Tecklenburg vor dem finalen Qualifikationsspiel am Dienstag (18.00 Uhr/Sport1) in Irland zum Jahresabschluss.

In Dublin wird Ann-Katrin Berger (FC Chelsea) ihr Debüt geben. Die 30-Jährige hatte im Winter 2017/2018 eine Schilddrüsenkrebs-Erkrankung überstanden. “Sie ist ein spannender, in sich ruhender Typ und strahlt das auch im Tor aus”, sagte Voss-Tecklenburg über die frühere Potsdamerin.

Den Status als Nummer eins hat aktuell Merle Frohms inne. “Sie ist in der Pole Position und die anderen müssen sie überholen”, sagte Voss-Tecklenburg über die 25-Jährige von Eintracht Frankfurt, die beim 6:0 (4:0) gegen Griechenland am Freitag ihr zwölftes Länderspiel absolvierte. Dritte Torhüterin im Kader ist Laura Benkarth (28/Bayern München). Schult (29/VfL Wolfsburg) arbeitet nach der Geburt von Zwillingen im April am Comeback.

Zum Abschluss des Corona-Jahres sollen die bereits qualifizierten Rekordeuropameisterinnen ihre weiße Weste wahren. “Wir wollen das Jahr 2020 mit einer herausragenden EM-Qualifikation beschließen”, sagte die Bundestrainerin nach sieben Siegen mit 43 Treffern ohne Gegentor. Das Hinspiel gegen den Zweiten der Gruppe I hatte die DFB-Auswahl beim Restart im September 3:0 gewonnen.

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Thuram schwärmt über Rose: “Macht Spieler besser”

Für den umworbenen Offensivspieler Marcus Thuram (23) hat sich der Schritt zum Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach laut eigener Aussage voll ausgezahlt. “Borussia war die beste Wahl für meine Karriere. Ich wusste, dass man jungen Spielern vertraut. Auch Trainer Marco Rose spielt eine wichtige Rolle. Er macht Spieler besser”, sagte der Franzose im kicker-Interview.

Thuram, der im Sommer 2019 aus Frankreich an den Niederrhein gewechselt war, zählt nach längerer Verletzungspause in der Vorsaison in der aktuellen Spielzeit wieder zu den Leistungsträgern. Der Aufstieg des Flügelstürmers wurde nur kurz gebremst. “Es war die schwerste Verletzung, die ich bisher hatte, die mit der längsten Ausfallzeit; sechs, acht Wochen. Das kam alles sehr unpassend”, blickte Thuram zurück.

In 53 Pflichtspielen für Gladbach kommt Thuram bereits auf 33 Torbeteiligungen, zuletzt gab der Sohn des früheren Weltmeisters Lilian Thuram sein Debüt in der französischen Nationalmannschaft. “Es war eine große Ehre, Teil dieses Teams sein zu dürfen. Und klar, ich will jetzt so lange wie möglich dabeibleiben”, sagte er.

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Das SID-Kalenderblatt am 30. November: Erstes Fußball-Länderspiel der Geschichte

Es war eine Premiere zur Untermiete: Das erste Länderspiel der Fußball-Geschichte fand am 30. November 1872 auf einem Cricket Ground statt. Der West of Scotland Cricket Club gab seine Anlage in Partick, mittlerweile ein Stadtteil von Glasgow, für den damals selbst in Großbritannien noch jungen Fußballsport frei.

4000 Zuschauer füllten die gerade einmal zehn Jahre alte Sportanlage – und wurden enttäuscht. Denn die schottische Mannschaft, die sich ausschließlich aus Spielern des Queen’s Park Football Club zusammensetzte, war dem Team aus England klar unterlegen. Aber mit leidenschaftlicher Abwehrarbeit trotzte man den Gästen ein schmeichelhaftes 0:0 ab.

Was für Cuthbert Ottoway eine große Enttäuschung war. Der englische Kapitän galt bei Zeitgenossen als erster großer Fußballstratege. Doch der Student aus Oxford, ein klassischer Mittelstürmer, hatte den Widerstandswillen der technisch limitierten Gastgeber unterschätzt.

Vielleicht auch aufgrund des unspektakulärem Ergebnisses musste der Fußball in Schottland noch ein wenig auf mehr Anerkennung warten. Erst vier Jahre später zog man mit Länderspielen um in den Hampden Park, damals ein reines Fußballstadion.

Jahrzehnte später fanden Historiker heraus, dass es schon vor 1872 fünf Vergleiche zwischen englischen und schottischen Auswahlmannschaften gegeben hatte. Nachträglich als offizielle Länderspiele anerkannt wurden sie aber nicht. Denn: Die schottischen Teams hatten ausschließlich aus in England lebenden Akteuren bestanden.

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Götze bei Comeback vor PSV-Siegtor ausgewechselt

Der frühere Weltmeister Mario Götze ist mit dem niederländischen Fußball-Erstligisten PSV Eindhoven bei seinem Comeback nach dreiwöchiger Verletzungspause auf den dritten Tabellenplatz geklettert. Beim 1:0 (0:0)-Erfolg gegen Sparta Rotterdam wurde der Ex-Dortmunder allerdings vor dem Siegtreffer der Platzherren durch Donyell Malen (79.) unmittelbar nach dessen Fehlschuss bei einem Foulelfmeter ausgewechselt. Mit  23 Punkten hat Eindhoven weiter vier Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Ajax Amsterdam.

Der deutsche PSV-Trainer Roger Schmidt setzte neben Götze drei weitere Landsmänner ein. Der ehemalige Schalker Lars Unnerstall sein Saisondebüt zwischen den Pfosten der Gastgeber, und auch der Ex-Münchner Adrian Fein sowie der frühere Stuttgarter Timo Baumgartl standen in der Anfangsformation. Nationalspieler Philipp Max hingegen saß nur auf der Bank.

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TV-Gelder: Bayern kassiert 70 Millionen Euro mehr als Bielefeld

Am 7. Dezember will das DFL-Präsidium mit Sprecher Christian Seifert an der Spitze in einer virtuellen Mitgliederversammlung den 36 Profiklubs den heftig diskutierten Verteilungsschlüssel des neuen Fernsehvertrags präsentieren. In der aktuellen Saison beträgt der Unterschied bei den TV-Geldern bei den Erstligisten bis zu 70 Millionen Euro, das berichtet der kicker (Montagausgabe). 

Demnach bezieht Rekordmeister Bayern München aus nationaler und internationaler Vermarktung der DFL 105,4 Millionen Euro, gefolgt von Borussia Dortmund (95,95) und Bayer Leverkusen (88,07). Arminia Bielefeld (34,31), Union Berlin (37,07) und der VfB Stuttgart (45,71) sind mit den geringsten Beträgen an den Vermarktungserlösen beteiligt. Aus dem noch laufenden Vertrag werden in dieser Spielzeit insgesamt 1,448 Milliarden Euro an die Erst- und Zweitligisten ausgeschüttet. 

Nach Ausbruch der Corona-Pandemie bei Abschluss der neuen Medienverträge in diesem Frühjahr sind die Erlöse für die nächsten vier Jahre gesunken. Im Schnitt wird die DFL 1,1 Milliarden Euro aus der nationalen und 200 Millionen Euro aus der internationalen Vermarktung verteilen. Über den Schlüssel war in den vergangenen Wochen zwischen großen und kleinen Klubs eine hitzige Diskussion entbrannt.

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