Ex-Torwart Rost kritisiert Schalkes Personalpolitik

Der frühere Torhüter Frank Rost hat seinem Ex-Klub Schalke 04 eine völlig verfehlte Personalpolitik vorgeworfen. „Wenn ich den Fans glaubhaft vermitteln will, dass das ein Malocher- und Kumpelklub ist, dann muss ich auch die Spieler dazu holen“, sagte der 47-Jährige im Sport1-Interview: „Das haben die Verantwortlichen in den vergangenen Jahren total außer Acht gelassen. Dann braucht man sich nicht wundern, dass so ein Ding auch mal in die andere Richtung geht.“

Die Entscheidungsträger hätten in den vergangenen Jahren schlichtweg versagt. „Es ging um sehr gut bezahlte Posten und darum, sich abfeiern zu lassen“, sagte Rost: „Aber wenn du deine Finanzen nicht im Griff hast, dann werden dir in solch einer Situation wie der jetzigen mit der Pandemie die Grenzen aufgezeigt.“

Auch an der Arbeit vom aktuellen Sportvorstand Jochen Schneider lässt der Ex-Torwart kein gutes Haar. „Schneider und die anderen Bosse sind froh, dass sie noch da sind, bezahlt werden und gut ist es“, so Rost: „Wenn dann wieder einer entlassen wird, kommt halt der Nächste.“ Auf Schalke würden „immer nur Symptome“ behandelt, „und man geht nie wirklich an grundsätzliche Dinge ran.“ 

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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