EM-Finale: Kein Public Viewing im Römer Olympiastadion

Die italienischen Fußball-Fans können das EM-Finale am Sonntag gegen England nun doch nicht im Olympiastadion verfolgen. Nach einem Beschluss der Polizei wurden entsprechende Pläne kurzfristig gestrichen, ursprünglich sollten bis zu 16.000 Tifosi für das Spiel am Abend (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) zugelassen werden.

Da es sich allerdings nicht um ein Sportevent, sondern um ein Public Viewing handle, könnten laut Anti-Corona-Regeln maximal 1500 Personen ins Stadion. Wie die Spiele zuvor soll daher auch das Finale nun auf drei Großbildschirmen übertragen werden, die im Stadtzentrum aufgestellt wurden.

Durch die zunächst geplante Stadionöffnung wollte Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi den Massenandrang auf der zentralen Piazza del Popolo und auf den Kaiser-Foren reduzieren. Dort gelten nun auch Einschränkungen: Jeweils 2500 Fans werden zugelassen, Zutritt erhält nur, wer sich zuvor online angemeldet hat.

Besonders für den Fall eines italienischen Sieges wollen die Sicherheitskräfte zudem größere Versammlungen und Umzüge in der Stadt verbieten. So soll der Zugang zu den wichtigsten Monumenten im Zentrum Roms, wie Kolosseum und Trevi-Brunnen, abgeriegelt werden. Der Bereich um den Circus Maximus wird für den Verkehr gesperrt. Ab Sonntagmorgen dürfen in der Stadt zudem 24 Stunden lang keine Getränke in Glasflaschen verkauft werden.

Am Dienstagabend war die Squadra Azzurra durch einen Erfolg im Elfmeterschießen gegen Spanien ins Finale im Londoner Wembley-Stadion eingezogen. Italien wartet seit 1968 auf seinen zweiten EM-Titel.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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