Dutt: Trainer und Sportdirektor gemeinsam einstellen und entlassen

Der ehemalige DFB-Sportdirektor Robin Dutt kann sich vorstellen, dass künftig das Schicksal von Trainer und Sportdirektor bei einem Fußball-Bundesligisten eng miteinander verknüpft ist. “Das Bewusstsein, Entscheidungen gemeinsam zu treffen, muss noch mehr verstärkt werden. Warum denkt ein Verein nicht darüber nach, beide Personen zusammen einzustellen und – wenn aus seiner Sicht nötig – auch gemeinsam zu entlassen”, sagte Dutt der Sport Bild.

Zwei sportlich Verantwortliche mit zwei verschiedenen Konzepten würden einem Klub auf der Suche nach Nachhaltigkeit nicht helfen, so der langjährige Bundesligatrainer: “Arbeiten Trainer und Sportdirektor wie eine Schicksalsgemeinschaft Hand in Hand, ist die Chance deutlich größer.”

Gerade in der aktuell schwierigen Lage aufgrund der Coronakrise müssen “die beiden als Einheit agieren. Ein Trainer muss Ideen entwickeln, die über den Kauf und Verkauf von Spielern hinausgehen, sich zum Beispiel noch intensiver mit Spielern aus der eigenen Jugend befassen. Der Sportdirektor muss ihm für neue Wege den Rücken stärken und das Vertrauen aussprechen”, sagte Dutt.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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