Drittligist Münster gegen DFB-Plan: “Kaum lösbare Aufgaben”

Drittligist Preußen Münster hat nach der Entscheidung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für eine Saisonfortsetzung Ende Mai seine Kritik an diesem Plan erneuert. “Wir stehen weiterhin vor wirtschaftlich für uns kaum lösbaren Aufgaben, und es gibt nach wie vor viele offene Fragen”, wurde Münsters Sportgeschäftsführer Malte Metzelder am Montag in einer Vereinsmitteilung zitiert. Die Anforderungen des vom DFB aufgelegten Hygienekonzeptes für einen Neustart seien für den Klub nicht umsetzbar.

“Ein einwöchiges Quarantäne-Trainingslager, ein eigener Mannschaftskoch, mehrere Mannschaftsbusse oder zusätzliche Kabinen und Sanitärräume erscheinen für die durch die Corona-Pandemie ohnehin finanziell angeschlagenen Vereine nicht vertretbar”, sagte Metzelder auch mit Blick auf weitere Klubs der Liga. Auch die Benennung eines Hygienebeauftragten gestalte sich schwierig.

Das DFB-Präsidium hatte am Montag den angepassten Rahmenterminkalender für die 3. Liga beschlossen: Die Genehmigung durch Politik und Behörden vorausgesetzt, soll der Wettbewerb ab dem 26. Mai wieder aufgenommen werden. Immerhin acht der 20 Klubs hatten zuletzt gegen die Pläne gestimmt.

Münster wird am Mittwoch dennoch für Kleingruppentraining auf den Platz zurückkehren. “Mit Blick auf das vom Ligaträger vorgegebene Tempo bei der Wiederaufnahme des Spielbetriebs” sehe sich der Verein “gezwungen”, hieß es in der Mitteilung. Das Training ist für die Spieler freiwillig.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.