Dortmund souverän weiter – Bielefeld und HSV blamieren sich

Borussia Dortmund mit England-Power weiter, Arminia Bielefeld schon draußen: Die beiden NRW-Bundesligisten haben am Montag im DFB-Pokal viel Licht und Schatten erlebt. Während der BVB beim Nachbarn MSV Duisburg mit 5:0 (3:0) locker in die zweite Runde marschierte, blamierte sich Bielefeld kurz vor der ersten Bundesliga-Saison seit elf Jahren mit einem 0:1 (0:1) bei Regionalligist Rot-Weiss Essen kräftig.

Eine Überraschung gelang auch Drittligist Dynamo Dresden beim klaren 4:1 (2:0) gegen den Hamburger SV. Nach dem Spiel sorgte Toni Leistner für einen Eklat: Der HSV-Profi kletterte in den Dynamo-Fanblock, wo er einen Fan am Kragen packte und zu Boden stieß. Der Anhänger hatte den gebürtigen Dresdner zuvor offenbar beleidigt. Hannover 96 gewann das Zweitliga-Duell bei den Würzburger Kickers 3:2 (1:0).

Für den BVB machten zwei englische Jungstars schnell alles klar: Erst traf der 20 Jahre alte Jadon Sancho per Handelfmeter (14.), dann erhöhte der noch drei Jahre jüngere Neuzugang Jude Bellingham (30.). Nach der Roten Karte gegen Duisburgs Dominic Volkmer (37.) schraubten Thorgan Hazard (39.), Axel Witsel (50.) und der gerade eingewechselte Marco Reus (57.) das Ergebnis in die Höhe.

Wenige Kilometer entfernt hatte zuvor Rot-Weiss Essen dank eines Treffers von Simon Engelmann (33.) die Laune bei Aufsteiger Bielefeld gründlich verdorben. Die Arminia agierte lange Zeit offensiv harmlos und defensiv anfällig. Erst nach der Pause wachte das Team um Kapitän Fabian Klos auf – zu spät. “Es ist nicht zu erklären. Ich habe keine Begründung für die Leistung in der ersten Halbzeit”, sagte Trainer Uwe Neuhaus.

Der Hamburger SV blamierte sich derweil auch unter dem neuen Coach Daniel Thioune. Yannick Stark (3.), Robin Becker (16.), Christoph Daferner (53.) und Sebastian Mai (90.+2./Handelfmeter) erzielten die Treffer vor 10.053 Zuschauern für Dresden. Amadou Onana (89.) gelang nur das zwischenzeitliche 1:3, nach dem Spiel brannten dann bei Leistner die Sicherungen durch.

Hannover verhinderte dank der Tore von Hendrik Weydandt (23.), Dominik Kaiser (59.) und Timo Hübers (78.) ein frühes Aus wie in der vergangenen Saison. Würzburgs Aufholjagd durch Arne Feick (89.) und Robert Herrmann (90.+5/Foulelfmeter) kam zu spät.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.