DFB will für mehr Vielfalt stehen

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will zukünftig verstärkt für Vielfalt stehen. „Der Deutsche Fußball-Bund ist gefordert, beim Thema Geschlechtergerechtigkeit seine Statuten weiter anzupassen. Diskriminierung aufgrund des Geschlechts darf im Fußball keinen Platz haben, das beginnt bei den Definitionen des Spielbetriebs“, sagte der zuständige DFB-Vizepräsident Günter Distelrath am deutschen Diversity-Tag: „Aus diesem Grund muss das Spielrecht des DFB mit Blick auf trans- und intergeschlechtliche Menschen erweitert werden.“

Laut Distelrath müsse es „in jedem Spieler*innenpass in Zukunft neben weiblich und männlich als Option auch die Kategorie divers“ geben: „Wir müssen die Rahmenbedingungen so gestalten, dass jeder Mensch den Platz in unseren Vereinen und Mannschaften findet, auf und an dem er sich wohlfühlt. Die strikte Trennung zwischen Frauen und Männern ist mit Blick auf die Geschlechtergerechtigkeit auch im Amateurfußball nicht mehr zeitgemäß.“

Distelrath geht es vor allem um mehr weiblichen Einfluss. „Wir wollen mehr Frauen in verantwortungsvolle Positionen des Fußballs holen. Dann aber dürfen wir sie auf dem Platz nicht weiter ausschließen“, äußerte der DFB-Vize: „Frauen und Männer sollten auch in Deutschland künftig in allen Amateurklassen unterhalb der Regionalliga die Möglichkeit haben, zusammen in einer Mannschaft Fußball zu spielen“

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.