DFB-Sorgenkind Süle: „Er muss intensiv arbeiten“

Für Sorgenkind Niklas Süle wird das Trainingslager mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zum echten Härtetest für die EM (11. Juni bis 11. Juli). „Er muss hier intensiv arbeiten, um die Form aufzubauen“, betonte DFB-Direktor Oliver Bierhoff zum Auftakt der Vorbereitung in Seefeld/Tirol am Freitag.

Der Profi von Bayern München komme „sicher aus keiner leichten Situation“, meinte Bierhoff, habe aber „unheimliche Qualität. Meine Hoffnung ist, dass er, wenn er in so einem Kreis arbeitet, wieder an seine Leistungen anknüpfen kann.“

Süle hatte im Oktober 2019 einen zweiten Kreuzbandriss im linken Knie erlitten. Er kehrte im August 2020 zurück und bestritt das Finalturnier der Champions League mit dem Triumph der Bayern in Lissabon. In der gerade abgelaufenen Saison half er teilweise als Rechtsverteidiger aus, verlor aber seinen Stammplatz nach einem Muskelfaserriss.

In der Nationalelf, für die er zuletzt beim historischen 0:6 gegen Spanien im vergangenen November aufgelaufen war, war der Confed-Cup-Sieger von 2017 einst als neuer Abwehrchef vorgesehen. Jetzt ist er hinter Antonio Rüdiger, Rückkehrer Mats Hummels und Matthias Ginter aber wohl nur Innenverteidiger Nummer vier. In Robin Koch hat der 25-Jährige einen weiteren Konkurrenten im Aufgebot für die EURO.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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