DFB-Präsident Keller besucht JSA: „Jungen Menschen zweite Chance geben“

Fritz Keller, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), hat  die Jugendstrafanstalt in Berlin besucht. Im Rahmen der Initiative „Anstoß für ein neues Leben“ der Sepp-Herberger-Stiftung verbrachte Keller zwei Stunden in der Einrichtung, gemeinsam mit Bundesjustizministerin Christine Lambrecht führte er Gespräche mit den Inhaftierten.

„Mein Appell richtet sich an alle Vereine, aber auch an alle Arbeitgeber, den entlassenen jungen Menschen eine zweite Chance zu geben“, sagte Keller hinterher: „Ich selbst habe im Laufe der Jahre mehrere ehemalige Haftinsassen in meinem Unternehmen aufgenommen und damit nur gute Erfahrungen gemacht.“

Lambrecht dankte der Stiftung für „50 Jahre Engagement im Strafvollzug. Die Liebe zum Fußball verbindet unsere Gesellschaft seit Generationen über alle Unterschiede hinweg. Damit hat der Fußball die Möglichkeit, viel Gutes zu bewirken.“

Seit 2008 bereits liegt ein  Schwerpunkt des Engagements der Sepp-Herberger-Stiftung im Bereich des Jugendstrafvollzugs. Gemeinsam mit Partnern aus dem Justizbereich, der Bundesagentur für Arbeit sowie den DFB-Landesverbänden bildet die Stiftung Netzwerke, um Perspektiven für die Rückkehr in die Freiheit zu erarbeiten.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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