DFB-Debakel: Scholl sieht Löw nicht als Hauptschuldigen

Der frühere Fußball-Nationalspieler Mehmet Scholl sieht Bundestrainer Joachim Löw nach dem Debakel der deutschen Auswahl in Spanien (0:6) nicht als Hauptschuldigen der Misere. „Jogi Löw muss nun ausbaden, was seit Jahren in der Trainerausbildung und im Nachwuchs schiefläuft“, sagte Scholl der Bild-Zeitung: „Ich wurde vor drei Jahren geteert und gefedert für meine Analyse. Es fehlt die Erziehung zum Erfolg. Wichtige Grundlagen hierfür werden nicht mehr geschult.“

Die Talfahrt ist für Scholl deshalb „keine Überraschung“. „Das hat nichts mit Löw zu tun. Er kann eine Fehlentwicklung nicht an wenigen Tagen auffangen“, äußerte der 50-Jährige, der im Gegensatz zu zahlreichen anderen Experten nichts von einer Rückkehr der aussortierten Mats Hummel, Thomas Müller und Jerome Boateng hält: „Hummels, Boateng und Müller können auch nichts mehr retten.“

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Eine Antwort auf „DFB-Debakel: Scholl sieht Löw nicht als Hauptschuldigen“

  1. Scholl hat recht mit dieser Aussage. Der Fehler liegt nicht bei Löw, sondern beim DFB und seinen Ausbildern. Die Trainerausbildung, das Ligen-System im Jugendfussball, die Torgrössen, Spielformen. Es gibt Millionen Dinge die es zu verändern gilt, aber das passiert hier leider nicht.

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