Das SID-Kalenderblatt am 5. Dezember: Klaus Allofs wird 65

Seit mehr als 14 Monaten hat sich für Klaus Allofs der Kreis wieder geschlossen. Der ehemalige Fußball-Nationalspieler und EM-Champion von 1980 war im September 2020 zu seinem Stammklub Fortuna Düsseldorf zurückgekehrt.

Der gebürtige Düsseldorfer aus Gerresheim soll die Fortunen zumindest mittelfristig so aufstellen, dass der Zweitligist die Rückkehr ins Fußball-Oberhaus anvisieren kann. 

Als Vorstand für Fußball und Entwicklung, Kommunikation und Nachhaltigkeit ist Allofs wieder das Gesicht des Traditionsklubs vom Rhein. „Ich kenne niemanden, der besser für Fortuna und für Düsseldorf steht als er. Er ist eine riesige Bereicherung“, sagte Vorstandschef Thomas Röttgermann bei der Vorstellung des Rückkehrers. 

Klaus Allofs hatte zusammen mit seinem Bruder Thomas als Spieler in den 1970er- und Anfang der 1980er-Jahre eine sehr erfolgreiche Ära der Fortuna geprägt. 

Allofs war 1975 bei der Fortuna Profi geworden, gewann mit Düsseldorf 1979 und 1980 den DFB-Pokal und stand 1979 im Finale des Europapokals der Pokalsieger (3:4 n.V. gegen den FC Barcelona).

1981 folgte der Wechsel zum rheinischen Rivalen 1. FC Köln. Später sammelte der Offensivspieler bei Olympique Marseille und Girondins Bordeaux Frankreich-Erfahrung, wechselte auf der Zielgerade seiner Karriere nach Bremen.

Sehr erfolgreich war Allofs dann beim SV Werder (1999 bis 2012) und VfL Wolfsburg (2012 bis 2016) als Vorstandschef bzw. Manager tätig. Er sorgte mit seiner geschickten Transferpolitik unter anderem für Werders Double 2004 und den DFB-Pokalsieg 2009, mit dem VfL wurde er ebenfalls Pokalgewinner (2015).

Doch die Fortuna war immer sein Herzensklub. „Als kleiner Junge bin ich mit meiner Fahne um den Flinger Broich gezogen und habe Autogramme der Spieler gesammelt“, berichtete Allofs, der am Sonntag (5. Dezember) sein 65. Lebensjahr vollendet.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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