Das SID-Kalenderblatt am 12. April: Bobby Moore wird geboren

Es ist bis heute der größte Moment des englischen Fußballs: Spielführer Bobby Moore nimmt nach dem 4:2-Triumph gegen Deutschland im Finale der Weltmeisterschaft 1966 in London im Wembleystadion aus der Hand der Queen den Coupe Jules Rimet entgegen.

Am 12. April wäre der Abwehrspieler 80 Jahre alt geworden, schwer an Darmkrebs erkrankt starb Moore 1993 im Alter von nur 51 Jahren. Die Anteilnahme in England war groß, denn der Innenverteidiger, der 16 Jahre lang das Trikot von West Ham United trug, galt als fairer und vorbildlicher Sportler.

In 90 seiner 108 Länderspiele führte der gebürtige Londoner die “Three Lions” als Mannschaftskapitän aufs Spielfeld, eine im Mutterland des Fußball bis heute unübertroffene Marke. Als Trainer und Geschäftsmann war Moore weniger erfolgreich.

Sein Stammverein aber hält ihn bis heute in Ehren. Nach Moores Tod wurde im West-Ham-Stadion Upton Park die Südtribüne umbenannt. Vor der Arena steht eine Skulptur, die ein Foto der Siegesfeier nach dem Gewinn des WM-Titels 1966 nachstellt. Bobby Moore auf den Schultern seiner Teamkollegen, es bleibt ein Bild für die Ewigkeit.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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