Coronakrise: “Grenzpendler” Mielitz ausgesperrt

In Deutschland leben, in Dänemark trainieren – als offiziell anerkannter “Grenzpendler” konnte sich Werder Bremens ehemaliger Bundesligatorhüter Sebastian Mielitz auch während der Corona-Zwangspause fit halten. Doch damit ist seit Mitte der Woche Schluss. Der 30-Jährige, der in Glücksburg bei Flensburg lebt, aber beim Erstligisten SönderjyskE spielt und trainiert, darf seinem Job in Dänemark vorerst nicht mehr nachgehen.

“Es wurden alle Plätze geschlossen, wir sollen uns zu Hause fit halten”, sagte Mielitz bei Sky Sport News HD. Zuvor durfte der Verein unter Auflagen den Trainingsbetrieb zunächst fortsetzen: “Zum Glück habe ich einen kleinen Garten.”

Mielitz, der für die Hanseaten zwischen 2009 und 2013 62 Bundesligaspiele bestritt, hatte sich an der für die Allgemeinheit geschlossenen Grenze mit seiner dänischen Krankenversicherten-Karte ausgewiesen. Er hatte aber auch auf Empfehlung seines Arbeitgebers stets seine Gehaltsabrechnung dabei.

“Die Zahlen habe ich aber geschwärzt”, sagte der Torwart der Kreiszeitung Syke. Zwei Spieltage vor Saisonschluss steckt der Klub von Mielitz mitten im Abstiegskampf, die letzten Punktspiele in Dänemark fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit am ersten März-Wochenende statt.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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