Chelsea-Held Havertz: „Das bleibt für immer“

Fußball-Nationalspieler Kai Havertz sieht sich nach seinem erneuten goldenen Tor für den FC Chelsea auf dem Weg, bei den Blues langfristig zur Klub-Ikone aufsteigen zu können. „Mit 22 ist man sicher noch keine Legende, allerdings Teil der erfolgreichen Geschichte dieses Klubs. Und das bleibt für immer“, sagte der Ex-Leverkusener Sport1.

Am Samstag hatte Havertz Chelsea mit seinem Handelfmetertor in der Verlängerung (116.) zum 2:1-Sieg gegen SE Palmeiras im Endspiel der Klub-WM geführt. Schon im Champions-League-Finale gegen Manchester City im vergangenen Jahr war der Offensivspieler der 1:0-Siegtorschütze gewesen.

„Ich bin sehr froh, mit Chelsea bereits drei große Titel in der kurzen Zeit gewonnen zu haben“, äußerte der gebürtige Aachener, „in den großen Spielen zu treffen, ist natürlich etwas ganz Besonderes.“

Die Coolness am Punkt hatte auch eine Finte von Chelsea-Kapitän Cesar Azpilicueta ermöglicht. Dieser schnappte sich nämlich direkt den Ball und ließ Palmeiras erst einmal glauben, er sei der Elfmeterschütze.

Laut des Spaniers alles reine Taktik. Die Kommentare der Gegner ließ er auf sich einprasseln. Dann trat Havertz an und behielt die Nerven: „In dem Moment habe ich mich so gut es geht fokussiert und mir gesagt: Den mache ich rein und wir feiern den Pokal zusammen!“ Meistens versuche er, „den Torwart zu lesen und lege mich nicht vorher fest“, in welche Ecke er schieße, so der Nationalspieler.

Havertz zur Finte von Azpilicueta: „Viele Keeper bereiten sich mittlerweile intensiv auf Elfmeter und die Schützen vor. Gleichzeitig versuchen die Gegenspieler, den Schützen zu beeinflussen und zu verunsichern. Damit kann ich gut umgehen, aber unsere Taktik hat geholfen, damit ich mich in Ruhe fokussiere und vorbereite. Die Gegner waren bestimmt verwirrt.“

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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