Bundesligisten ohne weiteren Pokal-Ausfall – Freiburg-Spiel findet trotz Coronafällen statt

Nach der Erstrunden-Pleite von Hertha BSC im DFB-Pokal haben sich zunächst keine weiteren Fußball-Bundesligisten in “David gegen Goliath”-Duellen eine Blöße gegeben. Angeführt von RB Leipzig und Borussia Mönchengladbach zogen am Samstag acht Erstligisten in die zweite Runde (22./23. Dezember) ein. Herthas Lokalrivale Union Berlin allerdings vermied durch ein 1:0 (0:0) nach Verlängerung bei Zweitligist Karlsruher SC nur mit Mühe eine Blamage.

Neben Union sowie den Champions-League-Teilnehmern Leipzig und Gladbach gelangen auch dem VfL Wolfsburg, dem 1. FC Köln, Eintracht Frankfurt, dem FC Augsburg und Werder Bremen erfolgreiche Generalproben für den Bundesliga-Start am kommenden Wochenende. Dagegen schied Zweitligist Erzgebirge Aue unerwartet mit 0:2 (0:1) bei Regionalligist SSV Ulm aus. Aues Ligarivalen VfL Bochum, VfL Osnabrück, SpVgg Greuther Fürth und Fortuna Düsseldorf meisterten währenddessen ihre Erstrunden-Aufgaben gegen Amateur-Vereine erfolgreich.

Leipzig setzte sich am Tag nach Herthas 4:5-Blamage bei Zweitliga-Aufsteiger Eintracht Braunschweig beim zweitklassigen Altmeister 1. FC Nürnberg 3:0 (1:0) durch. Gladbach spazierte unterdessen durch ein 8:0 (5:0) gegen Fünftligist FC Oberneuland ebenso ungefährdet in die Runde der besten 32 wie Köln durch ein 6:0 (3:0) gegen Regionalligist VSG Altglienicke und Augsburg beim 7:0 (2:0) gegen Oberligist Eintracht Celle. Etwas mühevoller behaupteten sich Wolfsburg durch ein 4:1 (2:1) gegen Viertligist Union Fürstenwalde und Frankfurt beim 2:1 (0:0) bei Drittligist 1860 München.

Union entging nur knapp dem gleichen Schicksal wie der große Nachbar Hertha. In Karlsruhe bewahrte Nico Schlotterbeck die Köpenicker erst zwei Minuten vor Ende der Verlängerung vor dem Elfmeterschießen. 

Für Leipzig trafen Amadou Haidara (3.), Yussuf Poulsen (67.) und Hee-Chan Hwang (90.). In Mönchengladbach gestalteten die Doppel-Torschützen Patrick Herrmann (13. und 14.) und Florian Neuhaus (52. und 84.) sowie Jonas Hofmann (19.), Ramy Bensebaini (24.), Nico Elvedi (35.) und Ibrahima Traore (76.) den Pokal-Aufgalopp für die Rheinländer standesgemäß zu einem besseren Trainingsspiel.

Der FSV Mainz 05 hatte am Freitag durch ein 5:1 bei Regionalligist TSV Havelse als erster Bundesligist die zweite Runde erreicht. Als Erstligist Nummer neun setzte sich am späten Samstagabend Werder Bremen mühsam 2:0 (0:0) beim Drittliga-Absteiger Carl Zeiss Jena durch. Josh Sargent (48.) und Tahith Chong (88.) erzielten die entscheidenden Treffer.

Der für Sonntag geplante Auftritt des früheren Cup-Gewinners Schalke 04 am Sonntag wurde wegen einer Klage von Drittligist Türkgücü München gegen die Startberechtigung des ursprünglichen Knappen-Gegners 1. FC Schweinfurt 05 abgesetzt. Stattfinden wird dagegen das Duell zwischen Waldhof Mannheim und dem SC Freiburg. Nach zwei Coronafällen beim Drittligisten gab das Gesundheitsamt Mannheim am späten Samstagabend Grünes Licht für das Spiel.

Aus dem deutschen Champions-League-Quartett muss Borussia Dortmund am Montagabend beim drittklassigen Revierrivalen MSV Duisburg Farbe bekennen. Das Erstrunden-Match von Triple-Gewinner Bayern München findet erst am 15. Oktober statt.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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