Büchsenwurf: Boninsegna beteuert vor Wiedersehen mit Gladbach seine Unschuld

Der vermeintliche Schauspieler Roberto Boninsegna hat vor dem Wiedersehen seines Ex-Klubs Inter Mailand mit Borussia Mönchengladbach 49 Jahre nach dem Büchsenwurf seine Unschuld beteuert. “Immer wieder wird mir in Deutschland unterstellt, die Verletzung nur gespielt zu haben. Das stimmt nicht, ich habe nicht geschauspielert. Die Dose hat mich am Kopf getroffen und ich bin bewusstlos zu Boden gefallen”, sagte der ehemalige italienische Nationalspieler dem SID.

Die Borussia hatte Inter am 20. Oktober 1971 im Europapokal der Landesmeister mit 7:1 demontiert. Weil Boninsegna aber am Bökelberg von einer Dose getroffen wurde und ausgewechselt werden musste, wurde das Ergebnis annulliert. “Ich erinnere mich genau an diesen Moment. Ich war auf dem Weg, um einen Einwurf auszuführen, als ich einen Schlag verspürte. Ich wurde ohnmächtig, das hat auch der französische UEFA-Kommissar bestätigt, der mich in der Kabine untersucht hat”, sagte der heute 76 Jahre alte Boninsegna.

Das Wiederholungsspiel in Berlin endete 0:0, Gladbach schied nach dem 2:4 in Mailand aus. Am Mittwoch (20.45 Uhr/DAZN) treffen beide Klubs in der Champions League erneut aufeinander. “Ich hoffe, im San-Siro-Stadion sein zu können. Ich habe noch gute Kontakte zu Inter und bin sicher, dass man mir trotz der beschränkten Zahl an Plätzen im Stadion eine Karte verschaffen wird”, sagte Boninsegna.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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