Brasilien und Kolumbien überrollen Gegner zum Eliminatorias-Start

Der eine spielte einst für Hoffenheim, der andere noch jüngst bei Bayern München: Roberto Firmino, heute beim FC Liverpool unter Vertrag, steuerte bei Brasiliens 5:0 (2:0) gegen Bolivien zwei Treffer bei, der nach dem Champions-League-Triumph von der Isar wieder nach Barcelona zurückgekehrte Philippe Coutinho setzte für den amtierenden Copa-America-Sieger zum Abschluss der Auftaktrunde der südamerikanischen WM-Qualifikation den Schlusspunkt.

Dank der Treffer von Firmino (30./49.), Marquinhos (16.), eines Eigentores von Jose Maria Carrasco (66.) und Coutinhos Kopfballtor (73.) erwischte die Selecao in der WM-Arena von Sao Paulo einen Traumstart in die Eliminatorias für die WM-Endrunde 2022.

Gleiches gilt auch für Kolumbien, das sich in Barranquilla mit 3:0 (3:0) gegen Venezuela durchsetzte. Duvan Zapata (16.) sowie zweimal Luis Muriel (26./45.+3) sorgten schon vor der Pause für klare Verhältnisse. Während Bielefelds Sergio Cordova in der Sturmspitze der Gäste stumpf blieb, verfolgte Kolumbiens Jhon Cordoba von Hertha BSC die komplette Partie am Spielfeldrand.

Eine Horror-Verletzung erlitt indes der Kolumbianer Santiago Arias von Bayer Leverkusen. Der 28 Jahre alte rechte Außenverteidiger zog sich nach einem unglücklichen Zweikampf mit Darwin Machis laut Medienberichten einen Bruch des linken Knöchels zu. Er fällt damit wohl monatelang aus. Die schwere Verletzung passierte schon in der achten Spielminute. 

Beim Kampf um vier Direkttickets und einen möglichen Platz über den Umweg kontinentale Play-offs waren neben Brasilien und Kolumbien schon am Donnerstag nur die Favoriten Argentinien (1:0 gegen Ecuador) und Uruguay (2:1) gegen Chile siegreich in die Eliminatorias gestartet, die am kommenden Dienstag u.a. mit Brasiliens Auftritt in Peru ihre Fortsetzung finden.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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