Bielefeld gewinnt mit viel Mühe in Bayreuth

Fußball-Bundesligist Arminia Bielefeld hat mit viel Mühe die zweite Runde im DFB-Pokal erreicht. Die Mannschaft von Frank Kramer setzte sich beim tapferen Regionalligisten SpVgg Bayreuth mit 6:3 (2:1) durch und feierte eine Woche vor dem Bundesliga-Auftakt gegen den SC Freiburg (14.8.) das erhoffte Erfolgserlebnis. 

Jakob Barrett Laursen brachte die Arminia in der 11. Minute in Führung. Ivan Knezevic glich nur drei Minuten später für den dritten der Regionalliga Bayern aus. Fabian Klos erzielte das 2:1 (28.).

Bryan Lasme (51.) erhöhte vor 5000 Zuschauern, doch Stefan Maderer (52.) verkürzte nur eine Minute später nach einem kapitalen Patzer von Bielefelds Torwart Stefan Ortega. Ein Eigentor von Joakim Nilsson (68.) sorgte für den umjubelten Ausgleich. Fünf Minuten später traf der Innenverteidiger dann aber auf der richtigen Seite. Fabian Kunze (79.) und Brian Lasme (85.) gelangen die weiteren Tore.

Bayreuth blieben bei der erstmaligen Teilnahme am DFB-Pokal seit 15 Jahren immerhin 128.757 Euro als Trostpflaster. Bielefeld, das in der vergangenen Saison noch in Runde eins an Regionalligist RW Essen gescheitert war, hat 257.514 Euro sicher.

Die von Ex-Profi Timo Rost trainierten Oberfranken begannen frech. Die Arminia benötigte im ersten Pflichtspiel der Saison etwas Anlaufzeit, nutzte die erste Chance aber gleich eiskalt aus.

Die SpVgg zeigte sich aber keineswegs geschockt und schlug kurz darauf nach einer Konfusion im Bielefelder Strafraum zu. Der Erstligist übernahm in der Folge die Kontrolle. Der von Schalke verpflichtete Alessandro Schöpf war dabei immer anspielbar.

Mit einem Pfostenschuss, den Klos über die Linie drückte, war der Österreicher auch direkt am 2:1 beteiligt. Die nun deutlich überlegene Arminia versäumte es vor der Pause jedoch, schon früh für klare Verhältnisse zu sorgen.

Als Lasme kurz nach dem Wechsel auf 3:1 erhöhte, schien die Partie gelaufen. Doch Ortega, der den Ball bei einer Flanke fallen ließ, und Nilsson, der eine scharfe Hereingabe ins eigene Tor ablenkte, machten es wieder spannend.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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