Schalker Profis im Cybertraining

Die Profis von Fußball-Bundesligist Schalke 04 bleiben bei ihren getrennten Übungseinheiten während des ausgesetzten Trainingsbetriebs miteinander verbunden. Bei den zeitgleichen Einheiten in privater Umgebung können die Spieler sich durch einen Video-Call sehen und Kontakt zueinander aufnehmen. 

“Für uns als Mannschaftssportler ist es enorm wichtig, im Team interagieren zu können, selbst wenn wir räumlich getrennt sind”, begründete Schalkes Chefcoach David Wagner auf der Homepage der Königsblauen die Nutzung des modernen Kommunikationskanals zum Cybertraining. “Gleichzeitig können unsere Athletiktrainer die Einheiten steuern und bei den Übungen optimierend eingreifen.”

Bei den virtuellen Trainingseinheiten auch dabei sind die zuletzt verletzten Salif Sane, Juan Miranda und Nick Taitague. Das Trio könnte nach abgeschlossenen Genesungszeiten jederzeit wieder ins Mannschaftstraining einsteigen, teilte der Verein mit.

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Australien: Erster Fußballprofi positiv getestet

Als erster Fußballprofi in Australien ist ein Spieler des A-League-Teams Newcastle Jets am Samstag positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das bestätigte der Klub. Der Name wurde nicht genannt, er soll jedoch laut Medienberichten am vergangenen Montag beim 2:1-Heimsieg gegen Melbourne City gespielt haben. Die Partie fand ohne Zuschauer statt, es war die letzte Begegnung vor dem Meisterschaftsstopp Down Under.

Ebenfalls an COVID-19 ist ein Mitarbeiter von Wellington Phoenix aus Neuseeland erkrankt. Das Team hatte aufgrund der Coronakrise eigens nach Australien übersiedeln müssen. Nach Angaben der Jets gehe es dem Spieler und seiner Familie, die unter Quarantäne gestellt wurden, den Umständen entsprechend gut. Die restlichen Spieler der Mannschaft, so kündigte der Klub an, werden ihren Gesundheitszustand genauestens beobachten, sobald Krankheitssymptome auftauchen, werde es eine Selbstisolation geben.

In Australien sind insgesamt zehn deutschen Profis aktiv, darunter namhafte Kicker wie Alexander Baumjohann, Nicolai Müller und Tim Hoogland.

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Barca-Star Suarez verteilt Hilfspakete in Uruguay

Mit 500 Warenkörben voller unverderblicher Lebensmittel und Hygieneprodukten hat Uruguays Fußball-Star Luis Suarez in der Corona-Krise in seinem Heimatland eine private Hilfsaktion gestartet. Im Auftrag des derzeit verletzten Stürmers von Spaniens Topklub FC Barcelona wurden die Beutel in der Metropole Montevideo im Stadtteil Casavalle verteilt. In den kommenden Tagen sollen die Suarez-Pakete in weiteren ärmeren Gebieten der Hauptstadt ausgeliefert werden.

“Es gibt nichts zu danken. Das ist das Mindeste, was ich machen kann, um meinen Landsleuten zu helfen”, sagte “El Pistolero” aus seiner Quarantäne im fernen Spanien. Das mit nur 3,5 Millionen Einwohnern kleine Uruguay verzeichnete am Freitag 274 mit dem Coronavirus infizierte Personen, aber noch keinen Todesfall im Zusammenhang mit der Lungenkrankenheit Covid-19.

Suarez hofft auf ein baldiges Ende der Corona-Pandemie. Nach einem Eingriff im Januar am Außenmeniskus im rechten Knie strebt der 33-Jährige an, bei Barca nach Aufhebung der Corona-Beschränkungen auf Anhieb wieder ins Mannschaftstraining einsteigen zu können.

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Voss-Tecklenburg würde Verschiebung der Frauen-EM 2021 begrüßen

Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg hätte Verständnis für eine Verschiebung der Frauenfußball-Europameisterschaft 2021 in England um ein Jahr. “Wenn wir vielleicht unsere EM verschieben müssen, glaube ich, dass das für das Turnier gut ist, damit wir dementsprechend auch die Aufmerksamkeit haben”, sagte die 52-Jährige im ZDF-Interview mit Blick auf das kommende Jahr, in dem unter anderem die Olympischen Spiele in Tokio und die Fußball-EM der Männer nachgeholt werden sollen.

“Es ist klar, dass diese Überlegungen anstehen. Und es macht ja auch irgendwo Sinn, dass man über die FIFA, UEFA und Verbände versucht, einen guten, sinnvollen Plan hinzubekommen mit allen Großereignissen, die auch ihren Stellenwert haben wollen”, sagte Voss-Tecklenburg, die eine geplante Durchführung des Turniers im kommenden Jahr kritisch sieht: “Man muss schauen, dass man die Großereignisse nacheinander schaltet. Es macht sicherlich Sinn, vielleicht im Worst Case sogar etwas ausfallen zu lassen.”

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft ist nicht direkt von der Verschiebung der großen Sportveranstaltungen in diesem Jahr durch die Coronakrise betroffen. Für die Olympischen Spiele in Tokio hatte das Team die Qualifikation verpasst. 

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Wembley-Stadion leuchtet in Italiens Landesfarben

Der englische Fußball-Verband FA hat mit einer Lichtershow in den Landesfarben Italiens seine Solidarität mit der besonders von der Corona-Pandemie betroffenen Nation gezeigt. Der berühmte Bogen des Londoner Wembley-Stadions leuchtete am Freitagabend, an dem ursprünglich das Länderspiel beider Nationalmannschaften hätte stattfinden sollen, in Grün, Weiß und Rot. 

“Wir teilen heute Abend zwar nicht das Spielfeld, aber wir stehen zusammen und vereint in dieser schwierigen Zeit”, schrieb die FA bei Twitter. Auf der Fassade der Arena leuchtete zudem eine Botschaft in italienischer Sprache: “Wir sind getrennt, aber wir sind zusammen. Forza Italia.”

Italien hat mit mehr als 9000 Opfern die weltweit meisten Todesfälle durch das Coronavirus zu beklagen. Alleine am Freitag sind laut offiziellen Angaben fast 1000 Menschen an den Folgen der COVID-19-Erkrankung gestorben.

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