DFB-Frauen in Wembley vor ausverkauftem Haus

Das Gastspiel der deutschen Frauen-Nationalmannschaft im Fußball-Tempel Wembley ist offiziell ausverkauft. Wie der englische Verband FA am Mittwoch mitteilte, wurde für das Länderspiel am 9. November (18.30 Uhr) das Maximum von 90.000 Tickets abgesetzt. Nie zuvor sahen mehr Besucher ein Heimspiel der Lionesses.

Die bisherige Bestmarke des Gastgebers der Frauen-EM 2021 liegt bei 45.619 Zuschauern, die im November 2014 ebenfalls im Nationalstadion ein 0:3 gegen die DFB-Auswahl sahen. Den Weltrekord im Frauenbereich verfehlen die Engländerinnen allerdings knapp. Der steht bei 90.185 Zuschauern im WM-Finale 1999 zwischen den USA und China in Los Angeles.

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Wolfsburg vorerst ohne Mehmedi

Der VfL Wolfsburg muss vorerst auf Angreifer Admir Mehmedi verzichten. Der 28 Jahre alte Schweizer hat im EM-Qualifikationsduell gegen Irland (2:0) einen Muskelfaserriss im hinteren rechten Oberschenkel erlitten. 

Mehmedi musste bereits nach einer knappen halben Stunde ausgewechselt werden. In der laufenden Bundesliga-Saison kam er bislang sechsmal zum Einsatz, schoss dabei ein Tor und bereitete einen weiteren Treffer vor. Am Samstag (15.30 Uhr/Sky) tritt der aktuelle Tabellenzweite bei RB Leipzig an.

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Champions League: Bayern-Frauen voll auf Viertelfinal-Kurs

Die Fußballerinnen von Bayern München haben den Grundstein für den Einzug ins Viertelfinale der Champions League gelegt. Der Vizemeister gewann sein Achtelfinal-Hinspiel bei BIIK-Kasygurt in Kasachstan souverän mit 5:0 (3:0).

In Schymkent steuerte Nationalspielerin Lina Magull (28., Foulelfmeter/38.) einen Doppelpack bei, außerdem trafen Jovana Damnjanovic (23.), Emily Gielnik (73.) und Nicole Rolser (80.). Am Mittwochabend (18.00 Uhr) steht auch für den Double-Gewinner VfL Wolfsburg das Hinspiel gegen den FC Twente aus Enschede an.

Die Rückspiele finden am 30. Oktober statt, die Auslosung für das Viertel- und Halbfinale am 8. November. Das Endspiel steigt am 24. Mai 2020 in Wien.

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Gladbach-Manager Eberl: Enges Titelrennen mit vielen Mannschaften

Sportdirektor Max Eberl von Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach glaubt an ein enges Titelrennen mit vielen Mannschaften in der Fußball-Bundesliga. “Jetzt haben wir sechs, sieben, acht Mannschaften, die sehr eng zusammen sind. Das bleibt auch so, denke ich”, sagte der 46-Jährige der Sport Bild: “Dadurch steigt die Chance, dass andere Mannschaften dem FC Bayern gefährlich werden. Die Bayern müssen sich diesmal nicht nur auf einen Verein konzentrieren, der angreift, sondern vielleicht auf mehrere.” 

Vor dem 8. Spieltag trennen lediglich zwei Punkte die sieben führenden Mannschaften im deutschen Oberhaus. Gladbach führt das Klassement mit 16 Zählern an, Titelverteidiger Bayern München (14) liegt auf Rang drei, dazwischen steht der VfL Wolfsburg (15). Auf den Plätzen vier bis sieben folgen der SC Freiburg, RB Leipzig, Schalke 04 und Bayer Leverkusen. 

Glückwünsche von Bayern-Präsident Uli Hoeneß zur ersten Tabellenführung seit acht Jahren erhielt Eberl derweil nicht. “Das braucht er auch nicht. So wie ich Uli kenne, wird es ihn extrem wurmen, wenn andere Vereine vor ihm stehen. Da habe ich auch nicht mit einer Nachricht gerechnet”, sagte Eberl. Rekordmeister München hatte zuletzt sieben Mal in Folge in Meisterschaft geholt.

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Spanien sichert sich EM-Ticket mit 1:1 in Schweden

Der dreimalige Europameister Spanien hat sich mit einer weißen Weste für die Fußball-EM 2020 qualifiziert. Die Furia Roja kam in Schweden zu einem glücklichen 1:1 (0:0) und blieb damit auch im achten Spiel der Gruppe F ungeschlagen. Spanien bleibt mit 20 Punkten Tabellenführer, dahinter kämpfen Schweden (15), Rumänien (14) und Norwegen (11) um das zweite Ticket.

Der ehemalige HSV-Profi Marcus Berg (50.) brachte die Gastgeber in Solna per Kopf in Führung, kurz zuvor hatte Spaniens Torhüter David de Gea zweimal fabelhaft pariert. In der Nachspielzeit sicherte Rodrigo (90.+2) den Spaniern nach einem Eckball den benötigten Punkt.

In der ersten Hälfte hatte Bayern-Regisseur Thiago die frühe Führung für die Mannschaft von Trainer Robert Moreno auf dem Fuß, doch der 28-Jährige verdribbelte sich etwas überheblich völlig freistehend vor Schweden-Torwart Robin Olsen. Den Spaniern, die ohne ihren gesperrten Kapitän Sergio Ramos spielten, fehlte in der Folge die zündende Idee.

Schweden kann sich weiter aus eigener Kraft für die Europameisterschaft qualifizieren. Großer Konkurrent bleibt Rumänien, das gegen Norwegen aber nur zu einem 1:1 (0:0) kam.

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