Ausschuss Frauen-Bundesligen einstimmig für Abänderungsantrag

Die Mitglieder des Ausschusses Frauen-Bundesligen haben einstimmig für die Einreichung eines Abänderungsantrages beim Bundestag des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am 11. März in Bonn gestimmt. Wie der DFB am Montag mitteilte, gehe es bei dem Antrag  um eine „schnelle und nachhaltigere Entwicklung“ der beiden höchsten Frauen-Spielklassen, „unter anderem in den Bereichen Marketing, Medien und Spielbetrieb“. 

Der Abänderungsantrag liegt bereits finalisiert vor, zuletzt hatten sich die Klubs bereits gegen eine Ausgliederung aus dem DFB ausgesprochen.

Darüber hinaus soll auf dem Bundestag, auf dem ein neues Präsidium gewählt wird, der Antrag des Fußballverbandes Rheinland (FVR) zur Implementierung einer eigenen DFB-Vizepräsidentin für die Frauen-Bundesligen unterstützt werden. 

Der FVR hatte auf Initiative des früheren DFB-Präsidenten Theo Zwanziger zuvor einen Antrag auf eine Eigenständigkeit der Frauen-Bundesligen ins Spiel gebracht.

Nach zahlreichen Meetings mit allen Beteiligten herrsche „absolute Einigkeit darüber, dass sich aktuell nicht die Frage einer Ausgliederung stellt“, sagte Siegfried Dietrich, Vorsitzender des Ausschusses Frauen-Bundesligen: „Vielmehr sehen wir den jetzt von uns entwickelten Abänderungsantrag mit seinen Inhalten als das geeignete Mittel, den weiteren Weg der dringend notwendigen Professionalisierung der Frauen-Bundesligen – auch im Wettbewerb mit den europäischen Ligen – nachhaltig einzuläuten.“

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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