Arsenal-Profi Maier: Frauenfußball bekommt in England mehr Wertschätzung

Nationalspielerin Leonie Maier vom FC Arsenal wünscht sich für den deutschen Frauenfußball englische Verhältnisse. “Der Fußball wird dort mehr wertgeschätzt, man bekommt eine größere Anerkennung”, sagte die England-Legionärin während einer digitalen Medienrunde am Donnerstag: “Man sieht, dass viele Lizenzklubs in den Frauenfußball investieren und es richtig machen.”

Die Außenverteidigerin spielt seit 2019 in London und bewertet die Entwicklung der Women’s Super League mit Blick auf die Professionalisierung als richtungsweisend. “In England sieht man im Frauenfußball eine Zukunft. Da wünscht man sich, dass es auch in Deutschland vorangeht, dass es noch bessere Rahmenbedingungen und Strukturen gibt, damit die Spielerinnen sich voll auf den Fußball konzentrieren können”, sagte die 28-Jährige: “Das wäre Gold wert.”

Maier bereitet sich mit der DFB-Auswahl derzeit auf einen Länderspiel-Doppelpack in Wiesbaden vor. Am Samstag (16.10 Uhr/ARD) geht es gegen Australien, drei Tage darauf gegen Norwegen (16.00 Uhr/ZDF).

Maier freut sich auf den Auftakt gegen die Matildas: “Weil ich weiß, dass es ein Spiel auf Augenhöhe wird. Wir können uns mit einer Topnation messen, das ist wichtig, damit wir sehen, wo wir stehen.” Das nächste große Turnier steht für den Rekordeuropameister erst im Sommer 2022 mit der EM in Maiers Wahlheimat England an.

Auf dem Weg dorthin sind Testspiele gegen Hochkaräter für die verjüngte DFB-Auswahl enorm wichtig. “Wir haben Weltklassespielerinnen, wir könnten teilweise noch viel selbstbewusster sein und uns noch mehr zutrauen. Das ist auch etwas, was wir uns für diese Spiele vorgenommen haben”, sagte die Eintracht-Stürmerin Laura Freigang.

Zum Jahresstart im Februar hatte das deutsche Team nach einem 2:0 gegen Belgien mit 1:2 in den Niederlanden verloren.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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