Arminia konnte 80 Prozent des Sponsoringumsatzes retten

Fußball-Bundesligist Arminia Bielefeld hat in der vergangenen Saison trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie einen Großteil des Sponsoringumsatzes durch Kompensationsleistungen retten können. „Wir haben am Ende eine sensationelle Quote von über 80 Prozent Umsatzsicherung im Sponsoring erreichen können“, sagte Geschäftsführer Markus Rejek im Sponsors-Interview.

In laufenden Saison hat das Interesse in diesem Bereich wieder stark zugenommen. „Die Vermarktung der laufenden Spielzeit verlief im Gegensatz zur vergangenen Saison äußerst gut – natürlich auch getrieben durch den unerwarteten Klassenerhalt“, so Rejek. Während das vergangene Jahr davon geprägt gewesen sei, „Kompensationsleistungen zu finden, um die vertraglich fixierten Sponsorengelder nicht zu verlieren, konnten wir in der aktuellen Periode wieder vermehrt über Inhalte und Aktivierungen von Partnerschaften sprechen“, betonte er.

Man merke derzeit auch, „dass es gerade in den Hospitality-Bereichen keine Zurückhaltung mehr gibt. Wir sind in allen Bereichen ausverkauft“.

Rejek lobte zudem ausdrücklich die Nachhaltigkeitsstrategie der Deutschen Fußball Liga (DFL), die entsprechende Kriterien im Lizenzierungsverfahren verankern möchte: „Ich finde vor allem die Vorgehensweise und den zeitlichen Rahmen richtig gewählt, sodass kleine Vereine nicht zu sehr unter Druck gesetzt werden.“

Die Arminia habe im ersten Schritt den CO2-Fußabdruck analysieren lassen. „Da könnten wir im Grunde auf Knopfdruck auf CO2-Neutralität umschalten, in dem wir eine Kompensation schaffen“, äußerte der 53-Jährige.

Zunächst wolle Bielefeld die Verursachung von CO2 identifizieren und anschließend den Ausstoß reduzieren. Rejek: „Mit unserem Partner Fokus-Zukunft stellen wir uns dabei in den drei Dimensionen der Nachhaltigkeit auf. Das ist ein Prozess, der uns in Zukunft weiter begleiten wird.“

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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