Amateurvereine verkaufen virtuelles Bier und Bratwürstchen

Mehr als 8000 fiktive Biere und 6000 Bratwürstchen sind bisher über die Theke gegangen: Amateursportvereine aus ganz Deutschland tun es Profi-Klubs wie dem Fußball-Zweitligisten VfL Bochum gleich und verkaufen virtuelle Eintrittskarten und andere Produkte, um die fehlenden Einnahmen durch die Corona-Pandemie zu kompensieren. 

Auf der Spendenplattform www.geisterspieltickets.de seien nach rund drei Wochen bereits 780 Vereine angemeldet, die durch die angebotenen virtuellen Produkte bereits mehr als 100.000 Euro gesammelt hätten, teilte die Plattform am Mittwoch mit. 

Der Fußball-Kreisliga-Klub Club TC Freisenbruch hatte die Aktion ins Leben gerufen, um Vereinen die Möglichkeit zu geben, virtuelle Eintrittskarten für ausgefallene Spiele zu verkaufen. Der Aufwand für einzelne Vereine sei zu groß, sagte Programmierer Peter Wingen, „deshalb haben wir etwas größer gedacht und eine Spendenplattform für alle Vereine erschaffen“.

Sollten die von den Einnahmen einbehaltenen Betriebskosten der Online-Plattform die tatsächlichen Kosten übersteigen, wird mit den Mehreinnahmen die Spenden-Initiative „We Kick Corona“ der Nationalspieler Leon Goretzka und Joshua Kimmich finanziell unterstützt.   

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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