Aktie von Juventus Turin um mehr als 12 Prozent abgestürzt

Der Börsenmarkt hat empfindlich auf die Querelen um die gescheiterten Pläne zur Gründung einer Super League im Fußball reagiert und den italienischen Rekordmeister Juventus Turin böse abgewatscht. Der Aktienkurs des Klubs von Super-League-Mitinitiator Gianni Agnelli stürzte bis zum Börsenschluss am Mittwoch um 12,7 Prozent auf 0,76 Euro ab. Am Dienstagabend hatten sich die sechs englischen Top-Klubs aus der umstrittenen Super League zurückgezogen, am Mittwoch gaben weitere Vereine auf.

Geht es nach dem Konsumentenschutzverband Codacons, bleibt der spektakuläre Vorstoß für die Initiatoren nicht ohne Folgen. Wegen des Verdachts der Marktmanipulation droht der Verband mit einer Sammelklage gegen Juventus bei der Börsenaufsicht. „Das Projekt der Superliga ist gescheitert, es hinterlässt jedoch Schäden bei Fans und Investoren, für die die Klubs aufkommen müssen“, schrieb Codacons in einer Pressemitteilung: „Das Verhalten von Juventus, AC Mailand und Inter Mailand darf nicht unbestraft bleiben.“

Bereits am Dienstag war die Aktie von Manchester United um sechs Prozent nach unten gerutscht, nachdem am Montag noch Zuwächse zu verzeichnen waren.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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