Afrika Cup: Torhüter der Komoren negativ getestet

Die Fußball-Nationalmannschaft der Komoren kann nun doch noch auf den Einsatz von Torhüter Ali Ahamada im Achtelfinale des Afrika Cups am Montagabend hoffen. Wie der nationale Verband am Nachmittag der Nachrichtenagentur AFP bestätigte, fielen die Coronatests von Ahamada negativ aus, noch liegt aber keine Spielerlaubnis vor. In der Runde der besten 16 treffen die Komoren auf Gastgeber Kamerun (20.00 Uhr).

Ahamada „ist negativ“, sagte Verbandspräsident Said Ali Said Athouman: „Er hat zusätzliche Tests gemacht, alles ist in Ordnung“. Der afrikanische Kontinentalverband CAF wolle ihn derzeit aber noch nicht spielen lassen. 

Denn das neue CAF-Corona-Protokoll, das während des Turniers geändert wurde, sieht vor, „dass ein Spieler fünf Tage in Isolation warten muss, bevor er 48 Stunden vor seinem Spiel den PCR-Test durchführt“. Erst am Samstag hatten die Komoren mitgeteilt, dass insgesamt zwölf Spieler und Staffmitglieder positiv getestet worden waren, darunter Trainer Amir Abdou und die beiden einzigen Torhüter im Kader: Moyadh Ousseini und Ahamada.

Die Hoffnungen auf einen Einsatz sind also gering. Tunesien hatte jedoch von der CAF eine Ausnahmegenehmigung für den Stürmer Wahbi Khazri erhalten, der am Sonntag beim Sieg gegen Nigeria (1:0) weniger als fünf Tage nach einem positiven COVID-Test spielen konnte. Einen solchen Antrag hat auch die Delegation der Komoren gestellt.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.