Afrika-Cup: Senegals Auftaktsieg dank Mane – Frankfurt Barkok positiv getestet

Dank Stürmerstar Sadio Mane ist die senegalesische Fußball-Nationalmannschaft beim Afrika-Cup in Kamerun mit einem glücklichen Erfolg in die Jagd auf ihren ersten Titel gestartet. Beim 1:0 (0:0)-Sieg des Vize-Afrikameisters in Bafoussam gegen Simbabwe sorgte der Schützling von Teammanager Jürgen Klopp beim FC Liverpool erst in der siebten Minute der Nachspielzeit mit einem verwandelten Handelfmeter für die Entscheidung. In Senegals Mannschaft stand im ersten Spiel der Vorrunden-Gruppe B auch Bayern Münchens Bundesliga-Profi Bouna Sarr.

Unfreiwillig im Blickpunkt stand Aymen Barkok von Münchens Ligakonkurrent Eintracht Frankfurt. Der marokkanische Mittelfeldspieler wurde kurz vor dem Auftaktspiel seines Teams gegen Ghana positiv auf COVID-19 getestet und fiel damit für die Begegnung aus. Doch auch ohne den 23-Jährigen feierten die Atlas-Löwen einen 1:0 (0:0)-Erfolg. Ghanas Fehlstart in der Gruppe C konnte auch Daniel-Kofi Kyereh vom Zweitliga-Spitzenreiter FC St. Pauli nach seiner Einwechslung in der Schlussphase nicht mehr verhindern.

Im Gegensatz zu Kyereh kam Ilaix Moriba von Vizemeister RB Leipzig bei Guineas Auftakterfolg mit 1:0 (1:0) gegen Malawi noch gar nicht zum Einsatz. Beim 1:0 (1:0)-Erfolg von Gabun gegen die Komoren gehörten keine Deutschland-Legionäre zu den Aufgeboten.

In Senegals Lager wollte Matchwinner Mane die Mühe seines zum Favoritenkreis gezählten Teams nicht überbewertet wissen: „Es war schwer, direkt ohne Vorbereitungsspiele ins Turnier einzusteigen. Deswegen war das Wichtigste, die maximale Zahl an Punkten zu holen, und das haben wir geschafft. Wir müssen uns aber natürlich noch steigern.“ 

Mane und Sarr treffen mit ihren Kollegen in den weiteren Vorrundenbegegnungen auf Guinea und Malawi. Bei der Afrikameisterschaft 2019 in Ägypten war Senegal erst im Finale an Algerien gescheitert war. Der Titelverteidiger greift am Dienstag mit Bundesliga-Profi Ramy Bensebaini von Borussia Mönchengladbach in der Gruppe E gegen Sierra Leone ins Turniergeschehen ein.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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