Gebrochene Nase: Werders Keeper Pavlenka mit Maske

„Maskenmann“ im Werder-Tor: Jiri Pavlenka wird die Bundesliga-Partie gegen den VfB Stuttgart wohl mit einem Gesichtsschutz bestreiten. Der 30 Jahre alte Tscheche hat im Training am Mittwoch einen Nasenbeinbruch erlitten, ist aber laut der Bremer einsatzbereit für die Partie am Samstag (15.30 Uhr/Sky). In die Abschlusseinheit am Freitag ging Pavlenka bereits mit schwarzer Maske.

Nicht dabei war Mittelfeldspieler Christian Groß. Der 33-Jährige blieb aufgrund eines Infekts zuhause. Werder machte keine Angaben, ob Trainer Ole Werner gegen Stuttgart mit Groß planen kann. 

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Kramaric gibt „europäische Plätze als Ziel“ aus

Stürmer Andrej Kramaric peilt mit Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim in der laufenden Saison wieder einen Platz unter den Top Sechs an. „Wir werden es versuchen und ich denke, wir können das auch schaffen“, sagte der 31 Jahre alte Kroate der Rhein-Neckar-Zeitung: „Wir sind motiviert – und ich glaube, dass wir eine bessere Saison spielen.“

Nach einer insgesamt enttäuschenden Rückrunde in der vergangenen Spielzeit hatten die Kraichgauer die Qualifikation für das internationale Geschäft letztlich deutlich verspielt und auf Platz neun abgeschlossen. „Es ist im Rückblick natürlich sehr schade, weil wir am Ende einen europäischen Platz verpasst haben“, sagte Kramaric: „Das wollen wir dieses Jahr besser machen und diese Plätze als Ziel haben.“ Hoffenheim trennte sich nach der Saison von Trainer Sebastian Hoeneß und verpflichtet Andre Breitenreiter.

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VfB: Sosa kehrt in Kader zurück

Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart kann wieder mit Borna Sosa planen. Der kroatische Nationalspieler hat seine Adduktorenprobleme überwunden. Er sei wieder voll im Training und „eine Option“ für den Kader, sagte Trainer Pellegrino Matarazzo vor dem Auswärtsspiel bei Werder Bremen am Samstag (15.30 Uhr/Sky).

Ob Matarazzo allerdings dauerhaft auf Sosa (24) zurückgreifen kann, ist weiter offen. Der Verein hatte wie auch bei Torjäger Sasa Kalajdzic immer wieder betont, dass man bei entsprechenden Angeboten gesprächsbereit sei. Stuttgart benötigt noch Transfereinnahmen.

Bei Aufsteiger Bremen will der VfB nach dem 1:1 gegen Pokalsieger Leipzig zum Auftakt nachlegen. „Wir wollen mit voller Wucht, 100 Prozent Fokus und voller Zielstrebigkeit ins Spiel gehen. Ich bin zuversichtlich, dass wir dieses Jahr auch auswärts mehr Punkte holen werden“, sagte Matarazzo. In der vergangenen Saison hatten die Schwaben, die sich nur knapp vor dem Abstieg retteten, auswärts nur elf Punkte (ein Sieg, acht Remis) geholt.

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Maldini-Sohn Daniel wechselt zu La Spezia

Daniel Maldini, Sohn der Vereinslegende Paolo Maldini, muss den italienischen Fußball-Meister AC Mailand zumindest vorläufig verlassen. Der 20 Jahre alte offensive Mittelfeldspieler wird zum Serie-A-Konkurrenten La Spezia ausgeliehen, um mehr Spielpraxis zu erhalten.

Maldini selbst erhofft sich von dem Wechsel auch, „dass man mich in La Spezia als Spieler ohne Vergleiche mit meinem Vater bewerten wird. Damit das passiert, muss ich gut spielen.“

Paolo Maldini (54) spielte von 1985 bis 2009 in der Profimannschaft des AC Milan, er war langjähriger Kapitän und ist heute Klubdirektor. Daniel Maldinis Opa Cesare gewann mit Milan vier Meisterschaften und einmal den Europapokal der Landesmeister, er starb 2016 im Alter von 84 Jahren.

Daniel Maldini kam Anfang der vergangenen Saison zum ersten Mal in der Startelf von Milan in der Serie A zum Einsatz, sein erstes Tor erzielte er gegen seinen künftigen Klub La Spezia.

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Klub-Vize Bonhof sieht Gladbach „auf einem guten Weg“

Nach einer enttäuschenden Saison 2021/22 sieht Vizepräsident Rainer Bonhof den fünfmaligen deutschen Fußballmeister Borussia Mönchengladbach wieder in ruhigerem Fahrwasser. „Letzte Saison sind wir gestrauchelt, es lief nicht alles so rund, wie wir es uns gewünscht hatten“, sagte der Weltmeister von 1974 im Interview mit Sportradio Deutschland, „ich glaube, das ist ganz gut gedeckelt worden. Das Ergebnis vom Samstag hat auch dazu beigetragen, dass es ein bisschen ruhiger geworden ist.“

Bonhof wünscht sich, dass sich die Borussia in dieser Spielzeit wieder für das internationale Geschäft qualifizieren kann. „Ich hoffe, dass wir da sind, wenn andere Mannschaften ein wenig straucheln, und wir möglicherweise in der kommenden Saison wieder Reisepapiere auch für Dienstag oder Mittwoch für internationale Spiele haben werden“, sagte er.

Die Gladbacher waren mit einem 3:1-Erfolg gegen die TSG Hoffenheim in die neue Spielzeit gestartet. Erstmals auf der Bank saß Trainer Daniel Farke. Bonhof schätzt die Fähigkeiten des 45-Jährigen, der ihn besonders in seiner Zeit in England bei Norwich City überzeugt hatte.

„Er stand dort mit dem Rücken zur Wand. Da hat er seine Gelassenheit und seine Konzentration auf den Punkt rübergebracht. Daher hat man ihn sogar nach dem Abstieg behalten. Dann ist er mit Norwich wieder aufgestiegen, das ist schon eine Hausnummer“, sagte Bonhof.

In Gladbach will er Farkes Arbeit vor dem schweren Auswärtsspiel am Samstag (18.30 Uhr/Sky) bei Aufsteiger Schalke 04 noch nicht bewerten. „Was Daniel auszeichnet, hat er bis dato noch nicht beweisen müssen. Wir wollen jetzt erstmal abwarten, was die ersten 100 Tage so bringen“, meinte Bonhof. 

Neue Einflüsse seien aber schon spürbar: „Unser Trainerstab hat ganz viele neue Ansatzpunkte, neue Aspekte für die Spieler, neue Ideen reingebracht. Wir sind auf einem guten Weg.“

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