Aogo künftig Teil von “Sektion Radioverbot”

Der ehemalige Nationalspieler Dennis Aogo ist künftig Teil des Onefootball-Video-Podcast “Sektion Radioverbot”. Gemeinsam mit Nico Heymer diskutiert der langjährige Profi künftig als Co-Host über Fußball.

Aogo stand zuletzt bei Hannover 96 unter Vertrag und hatte Ende August seine aktive Laufbahn beendet. Außerdem spielte er in der Bundesliga beim SC Freiburg, dem Hamburger SV, Schalke 04 und dem VfB Stuttgart. 

“‘Sektion Radioverbot’ ist kein herkömmliches Fußball-Talk-Format, sondern definitiv eine Show der etwas anderen Art. Wir werden unseren Zuschauern jede Woche unterhaltsame und informative 45 Minuten liefern, da bin ich mir sicher”, sagte Aogo, der auch als Sky-Experte fungiert.

“Sektion Radioverbot” ist mit über 340.00 Abonnenten eines der führenden YouTube-Fußball-Formate auf dem deutschen Markt. 

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Nationaltorhüterin Schult fordert Konzept für mehr Sichtbarkeit

Nationaltorhüterin Almuth Schult vermisst eine nachhaltige Vermarktung der deutschen Fußballerinnen. “Unser Problem ist oftmals, dass die Menschen unsere Gesichter nicht kennen. Kaum jemand kann aus dem Stegreif drei aktuelle Fußball-Nationalspielerinnen nennen”, sagte Schult im Interview mit go!d, dem Magazin der Deutschen Sporthilfe.

Dafür brauche es einerseits auch abseits großer Turnier mehr Präsenz in den Medien. “Wir müssen deshalb weiter daran arbeiten, unsere Namen und Gesichter stärker zu positionieren, wir brauchen ein Gesamtkonzept, aus dem etwas Nachhaltiges entsteht”, forderte die Olympiasiegerin vom VfL Wolfsburg, die nach der Geburt von Zwillingen an ihrem Comeback arbeitet.

Dazu sei es aus ihrer Sicht nicht notwendig, auf Social-Media-Kanälen Einblicke ins Privatleben zu gewähren. “Mein Ansatz ist, Interviews zu geben und öffentliche Auftritte wahrzunehmen”, so die 29-Jährige, die auf eine eigene Präsenz in Internet-Netzwerken verzichtet: “Aber rund um meinen Sport gebe ich gerne alles preis und versuche, ein Vorbild zu sein.”

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Kahn über Vertragspoker mit Alaba: “Wir leben nicht mehr in der Fußballwelt vor Corona”

Vorstandsmitglied Oliver Kahn hat noch einmal deutlich gemacht, dass Triple-Gewinner Bayern München den Vertrag mit Abwehrchef David Alaba nicht um jeden Preis verlängern will. “Wir leben nicht mehr in der Fußballwelt vor Corona”, sagte Kahn nach dem 8:0 (3:0) zum Saisonstart gegen Schalke 04. Man müsse auch die “wirtschaftliche Seite bedenken”.

Alabas Vertrag läuft im Juni 2021 aus. Bisher konnten sich beide Seiten noch nicht auf eine Verlängerung einigen. “Wir sind gut beraten, Ruhe zu bewahren. Wir sind weiter mit ihm im Austausch. Er weiß, wie sehr wir ihn als Mensch und Spieler schätzen”, sagte Kahn. Gegen Schalke fehlte der Österreicher aufgrund muskulärer Probleme.

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Musiala fünftjüngster Torschütze der Bundesliga-Geschichte

Jamal Musiala von Bayern München ist seit Freitag der fünftjüngste Torschütze der Bundesliga-Geschichte. Das Nachwuchstalent des Rekordmeisters erzielte mit 17 Jahren, 6 Monaten und 23 Tagen im Heimspiel gegen Schalke 04 den Treffer zum 8:0-Endstand und verdrängte damit Christian Pulisic, der 2016 mit 17 Jahren, 6 Monaten und 30 Tage für Borussia Dortmund getroffen hatte.

Die jüngsten Torschützen der Bundesliga-Geschichte:

1. Florian Wirtz (Bayer Leverkusen) am 6. Juni 2020 im Alter von 17 Jahren, 1 Monat und 3 Tagen

2. Nuri Sahin (Borussia Dortmund) am 26. November 2005 – 17 Jahre, 2 Monate und 21 Tagen

3. Julian Draxler (Schalke 04) am 1. April 2011 – 17 Jahre, 6 Monate und 12 Tage

4. Timo Werner (VfB Stuttgart) am 22. September 2013 – 17 Jahre, 6 Monate und 16 Tage

5. Jamal Musiala (Bayern München) am 18. September 2020 – 17 Jahre, 6 Monate, 23 Tage

6. Christian Pulisic (Borussia Dortmund) am 17. April 2016 – 17 Jahre, 6 Monate und 30 Tage

7. Lars Ricken (Borussia Dortmund) am 11. März 1994 – 17 Jahre, 8 Monate und 1 Tag

8. Ibrahim Tanko (Borussia Dortmund) am 1. April 1995 – 17 Jahre, 8 Monate und 7 Tage

9. Jann-Fiete Arp (Hamburger SV) am 28. Oktober 2017 – 17 Jahre, 9 Monate und 22 Tage

10. Kai Havertz (Bayer Leverkusen) am 2. April 2017 – 17 Jahre, 9 Monate und 25 Tage

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0:8 in München: Schalke verlor nur einmal höher

Schalke 04 verlor nur eines seiner jetzt 1765 Bundesliga-Spiele höher als 0:8 (0:3) wie beim peinlichen Saisonstart bei Titelverteidiger Bayern München. Am 7. Januar 1967 gingen die Knappen bei Borussia Mönchengladbach sogar 0:11 unter.

Am 8. November 1969 hieß es beim 1.FC Köln schon einmal 0:8. Zudem gab es am 9. April 1988 ein 1:8 bei den Bayern.

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