Einen Tag nach Wiederbelebung: RB-Fan in Krankenhaus gestorben

Einen Tag nach ihrer Wiederbelebung ist die am Stadioneingang von Fußball-Bundesligist RB Leipzig vor dem Pokal-Achtelfinale der Sachsen zusammengebrochene Person in einem Krankenhaus gestorben. Das teilte der Klub am Donnerstagnachmittag mit. Weitere Angaben zu den näheren Umständen machten die Leipziger nicht, sprachen aber „Angehörigen und Freunden“ der verstorbenen Person „unser Beileid und Mitgefühl“ aus.

Der Fan war vor dem Pokalspiel des Cupverteidigers gegen die TSG Hoffenheim (3:1) an einem Eingangstor zur Leipziger Arena zusammengebrochen. „Am Stadioneinlass musste vor dem Spiel eine Person reanimiert werden, wurde notärztlich versorgt und ins Krankenhaus gebracht“, ließ Leipzig kurz darauf zu dem „medizinischen Notfall“ verlauten. 

Als Zeichen der Solidarität mit dem ums Überlebenden kämpfenden Fan verzichteten die Anhänger der Gastgeber im Spielverlauf weitgehend auf lautstarke Unterstützung. Nur bei den Toren und beim Abpfiff brandete kurzzeitig Jubel auf.

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Bobic scheidet aus DFL-Aufsichtsrat aus

Fredi Bobic hat nach seinem Abschied als Sport-Geschäftsführer von Hertha BSC seinen Posten als Aufsichtsratsmitglied der Deutschen Fußball Liga (DFL) niedergelegt. Dies teilte die DFL am Donnerstag mit. Gleichzeitig scheidet der 51-Jährige aus dem Aufsichtsrat der DFL-Tochtergesellschaft Sportcast und der „Kommission Fußball“ aus. Über eine Nachfolge soll auf der Mitgliederversammlung im März entschieden werden.

„Der Aufsichtsrat bedauert, dass Fredi Bobic aus dem Gremium ausscheidet. Wir bedanken uns für seinen Einsatz und die vertrauensvolle Zusammenarbeit im Sinne der Bundesliga und 2. Bundesliga“, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Hans-Joachim Watzke. Hertha hatte sich nach der 0:2-Niederlage im Derby gegen Union Berlin am vergangenen Samstag von Bobic getrennt. Der frühere Nationalspieler war lediglich anderthalb Jahre im Amt gewesen und kämpfte mit den Berlinern ausschließlich gegen den Abstieg.

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Frankfurt bindet Ersatzkeeper Grahl langfristig

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt hat Ersatzkeeper Jens Grahl langfristig an sich gebunden. Der 34-Jährige verlängerte seinen ursprünglich bis 2024 datierten Vertrag vorzeitig um zwei Jahre, teilte der Europa-League-Sieger am Donnerstag mit. Anschließend soll Grahl den Hessen in anderer Funktion erhalten bleiben.

„Neben seinen sportlichen Qualitäten ist ‚Jenson‘ extrem wichtig für die Torwartgruppe und auch das gesamte Team“, sagte Torwarttrainer Jan Zimmermann: „Durch seine positive Art und seine professionelle Arbeitseinstellung gilt er für viele als Vorbild. Gerade die jungen Spieler können sich an ihm orientieren.“

Als Ersatz für Stammtorwart Kevin Trapp war Grahl im Juli 2021 vom VfB Stuttgart an den Main gewechselt. Für die Eintracht absolvierte er bislang eine Bundesligapartie – am 30. Spieltag der vergangenen Saison bei Union Berlin. Zudem lief er für die TSG Hoffenheim zwölfmal im Oberhaus auf.

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Anklage gegen Greenwood fallen gelassen

Der frühere englische Fußball-Nationalspieler Mason Greenwood muss nach Vorwürfen der versuchten Vergewaltigung und Körperverletzung vorerst keine strafrechtlichen Konsequenzen mehr fürchten. Wie die britische Polizei mitteilte, wurde die Anklage gegen den Stürmer von Manchester United von der Staatsanwaltschaft fallen gelassen.

Gründe für die Entscheidung, das Verfahren einzustellen, seien der Rückzug wichtiger Zeugen und neue Erkenntnisse, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft erklärte. Der 21-Jährige werde „nicht mehr strafrechtlich verfolgt“, hieß es in einer Mitteilung der Polizei von Greater Manchester.

Greenwood war im Januar 2022 erstmals wegen schweren Gewalt- und Missbrauchsvorwürfen sowie Morddrohungen gegen seine damaligen Lebensgefährtin vorläufig festgenommen worden. Diese hatte Bilder auf Instagram veröffentlicht, auf denen Verletzungen zu sehen waren. Außerdem gab es Tonaufnahmen, auf denen mutmaßlich Greenwood zu hören war, wie er die Frau zu sexuellen Handlungen zwingen wollte. Die Beiträge wurden später gelöscht.

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Strafe nach Pokal-Rot: Innenraumverbot für Svensson

Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 muss in der ersten Hauptrunde des nächsten DFB-Pokalwettbewerbs ohne Trainer Bo Svensson auskommen. Der Däne wurde vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen „unsportlichem Verhalten“ mit einem Innenraumverbot für das nächste Pokalspiel belegt. Der FSV hat das Urteil bereits akzeptiert.

Svensson hatte wegen einer Beleidigung in Richtung der Schiedsrichter während des Pokal-Achtelfinals am Mittwoch gegen Bayern München (0:4) die Rote Karte gesehen. Svensson gab zu: „Ich habe ’seid ihr blind?‘ in Richtung der Schiedsrichter gesagt“. Nach dem Spiel hat sich der Coach beim Unparteiischen Deniz Aytekin (Oberasbach) dafür entschuldigt.

Ein Innenraumverbot beginnt eine halbe Stunde vor Spielbeginn und endet eine halbe Stunde nach Abpfiff. Der Trainer darf in dieser Zeit weder unmittelbar noch mittelbar mit der Mannschaft in Kontakt treten.

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