Chelsea-Verkauf soll Montag abgeschlossen werden

Der Verkauf des zweimaligen Champions-League-Siegers FC Chelsea an eine Investorengruppe um den US-Unternehmer Todd Boehly soll am Montag abgeschlossen werden. Dies teilte Chelsea am Samstag mit. Demnach sei in der Nacht eine finale Übereinkunft getroffen worden.

Zuvor hatte die britische Regierung dem Verkauf des Klubs für umgerechnet rund fünf Milliarden Euro zugestimmt. „Wir sind sicher, dass der Erlös aus dem Verkauf nicht Roman Abramowitsch oder anderen sanktionierten Personen zugute kommt“, twitterte Nadiene Dorries, Ministerin für Digitales, Kultur, Medien und Sport, am Mittwoch.

Großbritannien hat wegen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine die Vermögenswerte des bisherigen Chelsea-Besitzers Abramowitsch eingefroren. Mehrere Bieter hatten sich um den Klub aus London bemüht.

    

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

Polizei ermittelt gegen Feyenoord-Hooligans

Nach üblen Entgleisungen niederländischer Fans beim Finale der Conference League in Tirana hat die Polizei in Rotterdam Ermittlungen aufgenommen. Noch nicht identifizierte mutmaßliche Mitglieder der Feyenoord-Hooligangruppe „Rotterdamse Jongeren Kern“ hatten bei der 0:1-Niederlage gegen AS Rom am Mittwoch Spruchbänder mit extremistischen Texten gezeigt.

Darauf wurden Rotterdams Bürgermeister Ahmed Aboutaleb, dessen Tochter sowie Paul van Dorst, Initiator der Rotterdamer LGBTI-Fanvereinigung „Roze Kameraden“ mit dem Tod bedroht. Zudem verherrlichten die Hooligans Adolf Hitler. Ein Feyenoord-Sprecher nannte die Vorfälle „widerlich“.

Die „RKJ“-Hooligans sind seit längerem ein Problemfall. So trat 2021 der frühere Tennisprofi Mark Koevermans nach Todesdrohungen als Marketing-Direktor des Klubs zurück. Bei den schweren Ausschreitungen in Rotterdam im November 2021 im Zuge der Proteste gegen die Corona-Maßnahmen mischten Feyenoord-Hooligans ebenfalls mit. Immer wieder fiel RKJ mit üblen homophoben Aktionen auf.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

Vertrag bis 2026: Frankfurt verpflichtet Hauge fest

Europapokalsieger Eintracht Frankfurt hat wie erwartet den norwegischen Nationalspieler Jens Petter Hauge fest verpflichtet. Wie die Eintracht am Samstag mitteilte, steht der bislang von AC Mailand ausgeliehene 22-Jährige nun „durch eine aktivierte Kaufoption bis 2026 unter Vertrag“. Medienberichten zufolge liegt die in der Option verankerte Ablösesumme bei rund sieben Millionen Euro.

Offensivspieler Hauge hatte in 26 Bundesliga-Einsätzen zwei Tore erzielt. Bei Frankfurts Triumphzug durch die Europa League bestritt er zwölf von 13 Spielen, im Finale wurde er eingewechselt.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

Klopp-Fan Zverev drückt Liverpool die Daumen fürs Finale

Der deutsche Tennisstar Alexander Zverev drückt Jürgen Klopp und dem englischen Fußball-Traditionsverein FC Liverpool die Daumen für das Finale um die Champions League am Samstagabend (21.00 Uhr/ZDF und DAZN) gegen Real Madrid. „Das sind beide nicht meine Mannschaften, aber wenn ich jetzt wählen müsste, dann würde ich um einen Zentimeter Liverpool wählen, weil ich einfach so ein riesen Klopp-Fan bin“, sagte Zverev nach seinem Achtelfinaleinzug bei den French Open bei Eurosport.

Für den Hamburger wäre der Erfolg der Reds ein verdienter Lohn für eine herausragende Saison. „Die haben die Premier League nicht gewonnen, und ich finde, das haben sie sich in diesem Jahr wirklich verdient. Deswegen gönne ich ihm einfach die Champions League“, sagte Zverev. Liverpool hat im Meisterschaftsrennen nur einen Punkt hinter Manchester City Platz zwei belegt, dafür aber den FA Cup und den Liga-Pokal gewonnen.

Zverev hat Tickets für das Finale im Pariser Stade de France, wird sich aber das Spiel nur im Hotel vor dem Fernseher anschauen. „Ich spiele hier einen Grand Slam und werde am nächsten Tag spielen. Das wird bis Mitternacht gehen, das ist viel zu spät“, sagte Zverev.

Im Gegensatz zu ihm plant Grand-Slam-Rekordgewinner Rafael Nadal einen Stadionbesuch. Wenn sein Training am Samstag gut laufe, „dann ist es meine Absicht und mein Ziel, da zu sein“, sagte der Spanier, der am Freitag wie Zverev ins Achtelfinale eingezogen war.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

Pokal-Superserie: VfL-Coach Stroot lobt besondere „Klub-DNA“

Zum achten Mal in Folge könnten die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg den DFB-Pokal gewinnen. Wie kommt eine solche Superserie in diesem Wettbewerb zustande? Trainer Tommy Stroot fällt zur Beantwortung dieser Frage vor dem Endspiel gegen Turbine Potsdam am Samstag (16.45 Uhr/ARD und Sky) in Köln spontan ein Beispiel aus der vergangenen Trainingswoche ein.

„Wir haben ein kleines Turnier gemacht, wo am Ende ein individueller Gewinner herauskam. Das war eine Einheit, da war ich froh, dass alle heil vom Platz gekommen sind, weil alle alles reingeworfen haben“, sagte der Meistertrainer dem SID: „Das ist etwas, was in der Klub-DNA komplett abgespeichert ist. Gefühlt haben wir hier wirklich 26 Gewinnerinnen.“

Vor dem Duell mit dem dreimaligen Pokalsieger Potsdam stellt Stroot sein Team auf einen Gegner ein, der über „Dynamik und Tempo im Umschaltspiel“ verfügt und zudem „aggressiv“ in die Zweikämpfe geht: „Da müssen wir dagegenhalten und unsere Qualitäten ausspielen.“ 

Und Stroot (33) könnte gleich seine erste Saison in Wolfsburg mit dem Double krönen: „Es war ein Umbruchsjahr mit vielen neuen Gesichtern. Wir sind bis ins Halbfinale der Champions League gekommen, sind Meister und im Pokalfinale. Es ist eine tolle Saison.“

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch