DFB-Präsident Keller sieht Equal Pay schwierig

DFB-Präsident Fritz Keller sieht eine gleiche Bezahlung von männlichen und weiblichen Fußballern als schwierig an. “In unserer Gesellschaft geht es am Ende auch um Leistung. Das, was ich verdiene, kann ich auch ausgeben”, sagte Keller am Dienstag bei einer Gesprächsrunde anlässlich des 120. Geburtstages des Verbandes in Leipzig: “Equal Pay gibt es nicht zwischen der Kreisliga und der Bundesliga. Und das ist auch derselbe Sport.” 

Die geringere Nachfrage sei laut Keller ein Hauptgrund für die Ungleichheit in der Bezahlung der Sportlerinnen und Sportler. Der Frauenfußball werde zwar vom DFB unterstützt und subventioniert, aber laut Keller seien vor allem die Profivereine in der Pflicht. “Jeder Bundesligist muss sich um Frauenfußball bemühen. Es kann nicht sein, dass Mädchen keinen Platz finden, wo sie kicken können”, sagte Keller. Die Frauen von heute seien “die Mütter von morgen, die dann ihre Kinder auf die Plätze schicken.”

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

Eberl vor Spitzenspiel gegen Leipzig: “Sind weiter mein Favorit auf die Meisterschaft”

Sportdirektor Max Eberl vom Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach sieht RB Leipzig trotz der jüngsten Niederlage bei Eintracht Frankfurt weiter als heißesten Kandidaten auf die Meisterschaft. “Ich bin einer, der nicht immer von Spieltag zu Spieltag wackelt”, sagte der 46-Jährige bei “100% Bundesliga – Fußball bei NITRO”: “Für mich war RB aufgrund der Hinrunde, aufgrund der Leistungen, aufgrund der Qualitäten, die sie haben, schon ein sehr heißer Favorit und jetzt haben sie sich nochmal verstärkt.”

Vor dem direkten Duell mit den Sachsen am Samstag (18.30 Uhr/Sky) hofft Eberl, dass die deutliche Kritik von RB-Trainer Julian Nagelsmann an dessen Mannschaft nicht die gleichen Früchte trage wie in der Hinrunde: “Da hat er es auch gesagt, und danach haben sie die dreizehn Spiele nicht mehr verloren und fast nur noch gewonnen. Er hat das beste Gefühl mit seiner Mannschaft, wie man damit umgehen muss. Wenn es so eine Wirkung hat – nach unserem Spiel – dann wäre es ja nicht schlecht.”

Nagelsmann hatte nach dem 0:2 in Frankfurt eine Brandrede gehalten und dabei die Trainingsintensität seines Teams angeprangert. Man sei noch “weit weg von einer Spitzenmannschaft”, sagte der 32-Jährige: “Wir sind nicht auf einem Niveau mit Bayern und Dortmund, müssen deshalb jede Trainingsminute besser nutzen. Ich weiß nicht, ob das jeder Spieler verstanden hat.”

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

FA Cup: Arsenal siegt ohne Özil

Der in der Liga kriselnde FC Arsenal ist ins Achtelfinale des FA Cups eingezogen. Der 13-malige Cupgewinner gewann das Premier-League-Duell beim abstiegsgefährdeten AFC Bournemouth ohne Mesut Özil mit 2:1 (2:0) und kämpft nun beim Drittligisten FC Portsmouth um den Einzug ins Viertelfinale.

Bukayo Saka (5.) und Edward Nketiah (26.) erzielten die Treffer der Gunners, bei denen Shkodran Mustafi in der Startelf stand. Der 2014er-Weltmeister wurde allerdings in der 62. Minute verletzt ausgewechselt. Özil und Nationaltorhüter Bernd Leno kamen nicht zum Einsatz. Bournemouth kam durch den kurz zuvor eingewechselten Sam Surridge (90.+4) noch einmal heran.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

FCK verliert Drittliga-Spitze aus Sichtweite

Ex-Meister 1. FC Kaiserslautern verliert in der 3. Fußball-Liga die Aufstiegszone aus dem Blick. Durch eine “Nullnummer” gegen Abstiegskandidat SG Sonnenhof Großaspach liegen die Pfälzer trotz ihres siebten Ligaspiels in Folge ohne Niederlage schon sechs Punkte hinter dem Tabellendritten Waldhof Mannheim am unteren Ende der oberen Tabellenhälfte auf Rang zehn.

Großaspach blieb zum siebten Mal nacheinander sieglos. Auf dem vorletzten Rang hat der “Dorfklub” vier Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

Rekordtransfer: Hertha holt Tousart – und verleiht ihn wieder

Fußball-Bundesligist Hertha BSC hat seinen Wunschspieler Lucas Tousart unter Vertrag genommen, den 22-jährigen Franzosen allerdings direkt wieder für den Rest der Saison an seinen bisherigen Klub Olympique Lyon abgegeben. Nach Angaben der Franzosen bezahlt Hertha für Tousart die Berliner Vereinsrekordablöse von 25 Millionen Euro. Wie die Berliner erklärten, erhält der Mittelfeldspieler einen Vertrag über “mehrere Spielzeiten”. 

“Diese Verpflichtung ist ein Vorgriff auf den Sommer und ein Investment in die Zukunft von Hertha BSC. Mit Lucas bekommen wir von einem Champions-League-Klub einen noch jungen und dennoch bereits international erfahrenen Spieler, der uns mit seinen bereits gezeigten Qualitäten in der kommenden Saison im zentralen Mittelfeld verstärken wird”, sagte Hertha-Manager Michael Preetz.

Der 22-malige französische U21-Nationalspieler Tousart erklärte: “Ich bin froh, dass der Transfer geklappt hat. In Berlin entsteht etwas sehr Spannendes, und ich möchte ein Teil davon sein.”

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch