Spanien sichert sich EM-Ticket mit 1:1 in Schweden

Der dreimalige Europameister Spanien hat sich mit einer weißen Weste für die Fußball-EM 2020 qualifiziert. Die Furia Roja kam in Schweden zu einem glücklichen 1:1 (0:0) und blieb damit auch im achten Spiel der Gruppe F ungeschlagen. Spanien bleibt mit 20 Punkten Tabellenführer, dahinter kämpfen Schweden (15), Rumänien (14) und Norwegen (11) um das zweite Ticket.

Der ehemalige HSV-Profi Marcus Berg (50.) brachte die Gastgeber in Solna per Kopf in Führung, kurz zuvor hatte Spaniens Torhüter David de Gea zweimal fabelhaft pariert. In der Nachspielzeit sicherte Rodrigo (90.+2) den Spaniern nach einem Eckball den benötigten Punkt.

In der ersten Hälfte hatte Bayern-Regisseur Thiago die frühe Führung für die Mannschaft von Trainer Robert Moreno auf dem Fuß, doch der 28-Jährige verdribbelte sich etwas überheblich völlig freistehend vor Schweden-Torwart Robin Olsen. Den Spaniern, die ohne ihren gesperrten Kapitän Sergio Ramos spielten, fehlte in der Folge die zündende Idee.

Schweden kann sich weiter aus eigener Kraft für die Europameisterschaft qualifizieren. Großer Konkurrent bleibt Rumänien, das gegen Norwegen aber nur zu einem 1:1 (0:0) kam.

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EM-Qualifikation: Finnland festigt zweiten Tabellenplatz

Die finnische Fußball-Nationalmannschaft hat einen großen Schritt in Richtung paneuropäischer EM 2020 getan. In der Gruppe J setzte sich das Team von Nationaltrainer Markku Kanerva in Turku 3:0 (1:0) gegen Armenien durch und festigt mit 15 Punkten hinter den bereits für die EM qualifizierten Italiener (24 bei Sieg) den zweiten Tabellenplatz.

Italien gewann mit dem Freiburger Vincenzo Grifo in der Startelf beim noch sieglosen Außenseiter Liechtenstein 5:0 (1:0) und kann zwei Spieltage vor Schluss mit einer perfekten Bilanz von acht Siegen aus acht Partien nicht mehr von der Tabellenspitze verdrängt werden. Bosnien-Herzegowina (10) bleibt nach der 1:2 (1:1)-Niederlage in Athen gegen Griechenland (8) Vierter.  

Mittelfeldspieler Frederik Jensen vom Bundesligisten FC Augsburg schoss nach einer Ecke den Führungstreffer (31.) für die Finnen, bei denen auch Leverkusens Torhüter Lukas Hradecky in der Startelf stand. Der frühere Schalker Teemu Pukki sorgte mit einem Doppelpack (61./88.) für die Entscheidung. Armenien bleibt trotz der Niederlage (10) Dritter.

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Schweiz hält EM-Traum am Leben

Die Schweiz hat einen großen Schritt Richtung Fußball-Europameisterschaft 2020 gemacht. Mit sieben Bundesliga-Profis in der Startelf setzten sich die Eidgenossen im Spitzenspiel der Gruppe D in Genf gegen Tabellenführer Irland mit 2:0 (1:0) durch und haben damit beste Chancen auf die direkte Qualifikation. Die Mannschaft von Trainer Vladimir Petkovic schloss zu den Top zwei auf, liegt mit elf Punkten nur einen Zähler hinter Irland und Dänemark.

Während für Irland aber nur noch ein Spiel gegen Dänemark auf dem Programm steht, haben die Dänen sowie die Schweiz noch zwei Gelegenheiten zu punkten. Gegen Irland avancierte der frühere Frankfurter Haris Seferovic (16.) mit dem Führungstreffer zum Matchwinner für die Schweizer. Assistgeber Admir Mehmedi, Offensivspieler beim VfL Wolfsburg, musste nach einer halben Stunde mit einer Verletzung am Oberschenkel ausgewechselt werden. Irlands Shane Duffy unterlief in der Nachspielzeit (90.+3) ein Eigentor.

In der Schlussphase wurde Irland-Verteidiger Seamus Coleman nach einem Handspiel im Strafraum mit Gelb-Rot vom Platz gestellt (76.), den fälligen Elfmeter vergab Milan-Verteidiger Ricardo Rodriguez allerdings.

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Nach Militär-Gruß: UEFA leitet Untersuchung gegen türkische Spieler ein

Die Europäische Fußball-Union UEFA hat nach dem militärischen Gruß einiger türkischer Nationalspieler während der EM-Qualifikationsspiele in Frankreich (1:1) am Montag und gegen Albanien (1:0) am vergangenen Freitag eine Untersuchung eingeleitet. Wie die UEFA am Dienstag mitteilte, wird aufgrund eines möglichen provokativen politischen Verhaltens der türkischen Profis ermittelt.

Das UEFA-Regelwerk verbietet politische Äußerungen in Stadien. Eine harte Strafe gilt allerdings als unwahrscheinlich, weil die UEFA den Spielern nachweisen müsste, dass sie mit der Geste die umstrittene Türkei-Offensive in Nordsyrien befürworten.

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Paderborn: Hünemeier fällt mit Bänderriss im Sprunggelenk aus

Fußball-Bundesligist SC Paderborn muss vorerst auf Abwehr-Routinier Uwe Hünemeier verzichten. Wie der noch sieglose Aufsteiger aus Ostwestfalen am Dienstag nach einer MRT-Untersuchung bekannt gab, erlitt der 33-Jährige bereits am vergangenen Freitag einen Bänderriss am rechten Sprunggelenk. Er falle je nach Heilungsverlauf für mehrere Wochen aus.

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